Am Sonntag geben Mike Svoboda und das Staatstheater Wiesbaden allen Wagner-Feinden die Möglichkeit, das umstrittene Genie Richard Wagner neu kennenzulernen.
Richard Wagner revolutionierte die Oper. 125 Jahre nach seinem Tod gilt er als einer der größten, aber umstrittensten Komponisten der Musikgeschichte. Im Foyer des Großen Hauses haben Sie am Samstag die Möglichkeit Wagner lieben zu lernen.
Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst
Was: Musik-Theater-Labor, „14 Versuche, Wagner lieben zu lernen“
Wann: Sonntag, 19. März, 15:00 Uhr, Einführungsvortrag 14:30 Uhr
Wo:Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
Kosten: 10,00 Euro
Als Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz, Rock und Moderne kratzt Mike Svoboda am Mythos Richard Wagner. Svoboda und sein Quartett arbeiten mit Motiven aus Wagners Musiktheater und interpretieren sie mit Stimmen und einem Instrumentarium aus klassischen Instrumenten aber auch mit Mundharmonika, Melodica und Akkordeon.
Frei improvisierer „Walkürenritt“
Damit zeigt Svoboda, dass man sich der Musik des „Ring“ – Komponisten durchaus auch mit einer gehörigen Portion Humor nähern kann: der „Walkürenritt“ frei improvisierend durch die Pop- und Jazzmühlen gedrehte Leitmotive eröffnen völlig neue und ungeahnte Hörweisen. Wagners Texte und seine Musik werden mit Hingabe gegen den Strich gebürstet.



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