Für die Ostertage heißt es: Vorsicht beim Outdoor-Grillen. Insbesondere die Wälder sind durch die Trockenheit wieder gefährdet. Es herrscht Waldbrandgefahr.

Obwohl es in den letzten Wochen viel Niederschlag gegeben hat, haben die plötzlichen sommerlichen Temperaturen mit bis zu 27 Grad wieder zu erheblicher Bodentrockenheit im Wald geführt. Zusammen mit dem trockenen Holz, das immer noch auf den Schadflächen durch den Borkenkäfer anfällt, hat sich hier eine nicht zu vernachlääsigende Waldbrandgefahr entwickelt.

„Es ist nachvollziehbar, dass so viele Menschen gerade in diesen Zeiten die Gelegenheit nutzen, im Stadtwald unterwegs zu sein und Kraft zu tanken. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Rauchen im Wald ganzjährig verboten ist.“ – Andreas Kowol, Umweltdezernent

Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen entwickeln sich in entsprechenden Situationen zu einem gefährlichen Waldbrand, und es versteht sich von selbst, dass offenes Feuer jeglicher Art im Wald untersagt ist. Oft genügt aber auch schon eine achtlos weggeworfene Kippe oder Glasflasche. Daher bittet das Grünflächenamt die Bevölkerung, auch auf den ausgewiesenen Grillplätzen im Moment schon aufs Grillen zu verzichten und lieber ein österliches Picknick zu veranstalten. Ebenso sollten Besucher ihre Autos nicht unbedingt über trockenem Gras parken. Durch den heißen Unterboden kann sich trockenes Gras schnell entzünden.

Parken

Wer, und das ist nachzuvollziehen, sich auf den Weg zu Waldgebieten macht, sollte darauf achten, sämtliche Einfahrten in Feld und Wald freizuhalten. Im Ernstfall sind es oft unverzichtbare Rettungswege. Jedes Feuer ist sofort unter der Notrufnummer 112 der Feuerwehr zu melden; Einsatzkräfte sind, wenn möglich, einzuweisen.

Foto: ©2020 Bild Volker Watschounek

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Eine offizielle Karte zum Waldbrand Gefahrenindex finden Sie unter www.wettergefahren.de.

 

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