Kurz, frech, einprägsam: „Red Bull verleiht Flügel“ – es gibt wenige Produkte, die so eng mit ihrem eigenem Werbeslogan verbunden sind. Auf folgende Event könnte das auch zutreffen.

Fußball-WM und Tour de France sind längst abgehakt, doch dafür stehen andere Turniere auf dem sportlichen Kalender. Die Volleyball-Weltmeisterschaften der Männer und Frauen ist ebenfalls abgehakt. Ende Oktober beginnt die Volleyball Bundesliga. Ein anderer Pflichttermin für Fans, und die Olympischen Jugend-Sommerspiele laufen auch – wenn auch trotz des irreführenden Titels erst im Oktober.

Superbowl, ein TV-Pflichttermin

Auf die nächsten sportlich-schrägen oder einfach nur riesengroßen Veranstaltungen wie die aus den Staaten übertragene Superbowl, müssen die Fans sich noch ein bisschen gedulden. Fast schon ein Garant auf Ereignisse der Superlative ist dabei Sponsor Red Bull geworden. Das von dem damals in Wiesbaden lebenden Österreicher Dietrich Mateschitz und dem Frankfurter Johannes Kastner angedachte Energiegetränk verleiht inzwischen nicht nur den Geschäftsleuten Flügel. Die Firma ist vor allem im sportlichen Bereich einer der Faktoren für so manchen Höhenflug.

Das muss man gesehen haben

Dazu gehören die Freestyle-Motocross-Fahrer der Red Bull X-Fighter. Seit 2001 werden die Wettkämpfe ausgetragen, die bereits mehrfach in Deutschland Station gemacht haben. 2008 war ihr Parcours im Wuppertaler Steinbruch Grube Osterholz, und 2014 mussten die Fahrer sich gar auf dem Wasser miteinander messen.

Dann sind da noch die 2003 gestartete Air Race Weltmeisterschaft mit ihren Wettkämpfen im Flugzeug und die Red Bull 400, bei denen die Teilnehmer eine Skisprungschanze mit einer Steigung von 35 Grad nach oben rennen.

Red Bull als Sponsor

Aber es geht nicht nur abgefahren zu bei Red Bull Events. Seit 2005 sind sie aus dem Fußball nicht mehr wegzudenken. In Österreich ist Red Bull Salzburg seit der Übernahme und Umbenennung neunmal Meister geworden und hat fünf Landespokale geholt. Nur der Einzug in die Champions League fehlt noch. Die Fußballer der New Yorker MetroStars heißen seit 2006 Red Bull New York.

In der deutschen Bundesliga ist RB Leipzig längst zu einer der Säulen des Sports geworden, und längerfristig werden dem Leipziger Kader sogar Chancen eingeräumt, zum echten Rivalen für Rekordmeister Bayern München zu werden.

Verrückte Sportereignisse

Erfunden haben die Leute von Red Bull verrückte Sportereignisse allerdings nicht, auch wenn sie damit häufig in Verbindung stehen. In Großbritannien sind als Benefizveranstaltungen aufgezogene Mud Races, also Rennen durch den Schlamm von Flussbetten, seit Jahren beliebt.

Der härteste Ultramarathon der Welt findet in der glühenden Hitze des mit dem ominösen, aber zutreffenden Namen versehenen Death Valley, dem „Tal des Todes“, in der kalifornischen Wüste statt. Zu Temperaturen bis zu 50 Grad kommen beim Höhenunterschiede bis zu 4000 Meter. Extremer geht es nicht.

Eiskalt geht es hingegen beim traditionellen Iditarod-Hundeschlittenrennen in Alaska zu. Auf 1850 Kilometer Länge geht es dabei durch eisige Tundra, über Bergkämme und an der zerklüfteten Küste entlang. Das Rennen dient zur Erinnerung an den Iditarod Trail, bei dem Musher und ihre treuen Huskies 1925 lebensrettende Medikamente von Anchirage in die von einer Diphterie-Epidemie betroffene Stadt Nome gebracht hatten.

Im Vergleich dazu sind sogar die ausgefallensten Events in Deutschland eher zahm.

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