Benedikt Frank wird Geschäftsführer Sport beim VCW. Christopher Fetting bereitet bis Juni 2027 den Übergang vor.
Der VC Wiesbaden verteilt die Verantwortung in seiner Spielbetriebs GmbH neu. Benedikt Frank übernimmt die Geschäftsführung für den Bereich Sport. Grundlage dafür bildet ein Gesellschafterbeschluss vom Juni 2026. Zugleich kündigt Christopher Fetting seinen Rückzug aus der Geschäftsführung an. Er bleibt jedoch bis zum 30. Juni 2027 für den VCW tätig und betreut weiterhin vor allem den Vertrieb und den Spielbetrieb.
Damit entscheidet sich der Volleyball-Bundesligist für einen langen Übergang. Fetting soll Wissen, Kontakte und Partnerschaften übergeben, die während seiner mehr als achtjährigen Tätigkeit entstanden sind. Der Verein will so verhindern, dass mit dem personellen Wechsel gewachsene Verbindungen abbrechen.
Benedikt Frank übernimmt sportliche Verantwortung
Benedikt Frank kennt den VC Wiesbaden bereits aus seiner bisherigen Arbeit im Verein. Zudem verfügt er über Erfahrung im nationalen und internationalen Volleyball. Mit seiner Berufung bündelt der VCW die sportliche Verantwortung stärker in der Geschäftsführung.
Der Schritt fügt sich in die Strategie „Home for Female Professionals“ ein. Sie soll den VC Wiesbaden sportlich und wirtschaftlich weiterentwickeln und zugleich bessere Bedingungen für Spielerinnen, Trainer und Mitarbeiter schaffen.
„Mit Bene Frank als Geschäftsführer Sport gehen wir einen konsequenten Schritt“, erklärt Geschäftsführer Thomas Utsch. Gemeinsam mit Christopher Fetting sowie den erfahrenen Mitarbeitern Fabienne Krombach und Yannic Scholz wolle der VCW Aufgaben und Abläufe in den kommenden Monaten neu ordnen.
Fetting kündigt Abschied frühzeitig an
Christopher Fetting verlässt den VCW nicht kurzfristig. Er habe sich aus eigenem Antrieb entschieden, sein Amt als Geschäftsführer abzugeben, teilte die Spielbetriebs GmbH mit. Bis Ende Juni 2027 will er den Übergang begleiten und weiter für den Bundesligisten arbeiten.
„Mir war wichtig, diesen Schritt frühzeitig anzukündigen und für einen geordneten Übergang zu sorgen“, sagt Fetting. Die vergangenen Jahre seien fordernd und kräftezehrend gewesen. Zugleich verweist er auf die strategische Neuausrichtung unter Thomas Utsch, mit der der Verein in den vergangenen zwei Jahren neue Wege eingeschlagen habe.
Bis zu seinem Ausscheiden bleibt Fetting vor allem dort gefragt, wo Kontinuität zählt: bei Partnern, im Vertrieb und bei der Organisation des Spielbetriebs. Der VC Wiesbaden gewinnt damit Zeit, Zuständigkeiten neu zu verteilen, ohne den laufenden Betrieb und den bevorstehenden Saisonstart zusätzlich zu belasten.
Archivfoto – Benedikt Frank ©2026 Volker Watschounek
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