Die Buchmacher sehen den 1. FC Magdeburg beim Heimspiel am Samstag gegen Wiesbaden leicht im Vorteil. Man soll den Tag aber nicht vor dem Abend loben.

In Magdeburg wissen die Bürger mit Druck umzugehen. Schließlich hatte  Otto von Guericke im 17. Jahrhundert mit dem spektakulären Experiment der Magdeburger Halbkugeln im heutigen Sachsen-Anhalt erstmals die Kraft des Luftdrucks demonstriert. Wie Stark der Druck am Samstag in der MDCC Arena sein wird, …

0:9 Punkte aus den letzten Spielen

Der gastgebende Tabellendritte will nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge – 0:3 gegen Unterhaching, 0:5 gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal und 0:1 beim KSC – gegen den direkten Verfolger aus Wiesbaden die Wende herbeiführen.

„Weil Magdeburg zweimal in der Liga verliert, ist das nicht gleich eine Krise. Der FCM hat vier der letzten sechs Punktspiele gewonnen und verfügt über einen super Punkteschnitt. Magdeburg ist der absolute Top-Favorit.“ – Rüdiger Rehm, SVWW-Trainer

Trotzdem will der SVWW Sachsen-Anhalt am Samstag nicht mit leeren Händen verlassen. „Beim FCM wird sehr gute Arbeit geleistet, und der Verein hätte es sicherlich verdient, den Schritt in die 2. Bundesliga zu machen. Aber in diesem Spiel werden wir alles versuchen, um dagegenzuhalten und die drei Punkte mitzunehmen.“

„Auch in Magdeburg wollen wir unser Spiel durchsetzen und den Gegner vor Probleme stellen. Gelingt uns das, dann werden wir sicher etwas mitnehmen.“ – Rüdiger Rehm, SVWW-Trainer

Dass der SVWW in seiner kurzen gemeinsamen Drittliga-Historie mit dem FCM noch ohne Sieg und Tor ist, macht Rüdiger Rehm keine Sorgen: „Das ist nur Statistik. Statistisch gesehen bin ich als SVWW-Trainer gegen Magdeburg nämlich noch ungeschlagen.“ In der Rückrunde der letzten Saison gab es ein torloses Unentschieden in Sachsen-Anhalt für die Rot-Schwarzen.

Daheim bleiben

Nicht mitnehmen nach Magdeburg kann der SVWW weiterhin die Rekonvaleszenten Philipp Müller, Kevin Pezzoni, Max Dittgen, Jules Schwadorf und Jeremias Lorch.

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