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Roberto Massimo im roten Trikot des SV Wehen Wiesbaden während eines Fußballspiels.

Roberto Massimo: „Ich bin eher der Ruhige“

Auf dem Platz sucht Roberto Massimo den nächsten Angriff. Und privat überrascht der SVWW-Profi mit einer ganz anderen Seite. Zwei Hunde, Golf und Freunde spielen dabei eine große Rolle. Beim Kaffee erzählt er, wer ihm in Wiesbaden Halt gibt – und warum ihn seine Zeit in Portugal bis heute begleitet.

Avatar-Foto Bela Rettich 1 Woche vor 0

Auf einen Kaffee: Roberto Massimo spricht beim SV Wehen Wiesbaden über neue Freunde, seine Zeit in Portugal und die Ruhe abseits des Fußballplatzes.

Als Roberto Massimo erstmals für Arminia Bielefeld bei den Profis auflief, war er gerade 17 Jahre alt. Zuvor hatte er mit 16 Treffern die Torjägerliste der B-Junioren-Bundesliga West angeführt. Früh zeigte sich, dass er sich durchsetzen konnte. Und treffen.

Geboren wurde Roberto in Accra, der Hauptstadt Ghanas. Seine Mutter stammt aus Liberia, sein Vater aus Italien. Als Kind zog er mit seiner Familie nach Lippstadt. Dort begann er Fußball zu spielen, bevor ihn sein Weg über Arminia Bielefeld zum VfB Stuttgart führte. Er stieg mit dem VfB in die Bundesliga auf, spielte für Deutschlands U19 und U21 und sammelte später Erfahrungen in Portugal und Polen. Seit diesem Sommer trägt er auf Leihbasis das Trikot des SV Wehen Wiesbaden.
Ein Lebenslauf mit vielen Stationen. Privat mag Roberto es ruhiger. Er spielt mit Freunden Padeltennis, geht gerne golfen und verbringt viel Zeit mit seinen zwei Hunden. Wandern, Gassi gehen, draußen sein. Oder einfach zu Hause bleiben.

Neue Mannschaft, vertraute Gesichter

Alf Mintzel: Roberto, Du bist noch nicht lange bei m SV Wehen Wiesbaden. Wer hat Dir den Einstieg besonders leicht gemacht?
Roberto Massimo: Die ganze Mannschaft hat mich gut aufgenommen und es mir sehr einfach gemacht. Raul Paula kam eine Woche nach mir, ihn kannte ich schon aus Stuttgart. Er hatte auch Kontakt zu Justin Janitzek. So hat sich diese Dreierkonstellation gebildet. Mit den beiden bin ich am engsten. Das sind meine Buddies in der Mannschaft.

Wie gut bist Du schon in Wiesbaden angekommen?
Ganz gut eigentlich. Ich war bisher noch nicht so oft unterwegs, weil ich eher mit dem Einzug und der Wohnung beschäftigt war. Aber die Ecken, die ich gesehen habe, haben mir sehr gefallen. Es gibt in Wiesbaden sehr schöne Ecken. Ich muss auf jeden Fall noch viel erkunden.

Was aus Portugal geblieben ist

Du hast in Deutschland, Portugal und zuletzt in Polen gespielt. Wie unterschiedlich hast Du den Alltag dort erlebt?
Deutschland und Polen unterscheiden sich für mich nicht so stark. Auch die Arbeitsmentalität ist ähnlich. Portugal war dagegen sehr entspannt. Ich hatte das Gefühl, dass die Menschen dort generell gelassener sind. Wir Spieler hatten mehr Freiraum und mehr Freizeit. Man konnte zum Strand fahren oder einfach seine Ruhe genießen.

Was hat Dir dieser Freiraum gegeben?
Wenn der Strand nur eine halbe Stunde entfernt liegt und man dort ein bisschen entspannen kann, macht das schon viel aus.

Golf, Freunde und zwei Hunde

Wie verbringst Du Deine Freizeit? Brauchst Du nach dem Training erst einmal Abstand vom Fußball?
Beim Fußball versuche ich dann, etwas ruhiger zu machen. Sport gehört aber trotzdem dazu. Ich gehe gerne golfen oder spiele mit Freunden Padeltennis.

Du bist also auch abseits des Trainings gerne in Bewegung?
Ja. Die meiste Zeit bin ich mit meinen zwei Hunden unterwegs. Mit ihnen gehe ich irgendwo wandern oder Gassi. Ich bin schon gerne draußen.

Auf dem Platz bist Du der kreative Offensivspieler. Erlebt man Dich privat anders?
Ja, das glaube ich schon. Außerhalb des Fußballs bin ich ein ganz anderer Typ. Ich bin wirklich eher der Ruhige und auch gerne zu Hause. Ich bin nicht so viel unterwegs, wenn es nicht sein muss. Ich würde sagen: ein ruhiger Typ.

Archivfoto – Roberto Massimo ©2026 Volker Watschounek

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Weitere Informationen vom Drittligisten SV Wehen Wiesbaden.

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