Im Juni 2018 erhielt Wiesbaden den Föderbescheid vom Bund. Seit werden im gesamten Stadtgebiet intensiv alle Ampelanlagen umgerüstet. Von Mittwoch an arbeiten Techniker an der Ringkirche, um dort das Projekt DIGI-V fortzuführen.

Update: 8. April 2021 – Verkehrseinschränkungen auf dem 1. Ring

Anfang nächster Woche beginnt eine neue Bauphase bei der Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Ringkirche. Bis zum 20. April stehen dadurch auf der Rheinstraße in Richtung Ringkirche und auf dem Kaiser-Friedrich-Ring in Richtung Sedanplatz nur je eine Fahrspur für alle Verkehrsarten zur Verfügung. Mit Stau-Bildung muss gerechnet werden.
Pendler sollten versuchen, den Bereich Ringkirche großräumig zu umfahren. Auch für den Fußgängerverkehr gibt es baubedingte Einschränkungen: So ist die nördliche Querung des Ringes an der Ringkirche und die Querung der Rheinstraße parallel zum 1. Ring ab dem 20. April nicht möglich.

Analog zu digital

Außerdem werden in der nächsten Woche weitere Ampelanlagen auf dem 1. Ring, dem 2. Ring und der unteren Schiersteiner Straße in Höhe Niederwaldstraße für die digitale Verkehrssteuerung DIGI-V umgerüstet. Am Montag, 12. April, wird dafür der Verkehr am Knotenpunkt Kaiser-Friedrich-Ring / Biebricher Allee zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr mit Verkehrsposten geregelt. Am Dienstag, 13. April, sind die Ampeln am Dürerplatz an der Reihe. Auch hier wird der Verkehr zwischen 10:00 und 12:00 Uhr durch Verkehrsposten geregelt. Am 13. und 14. April kann es auch zu Verkehrsbehinderungen an den Einmündungen von Klopstock- und Wielandstraße auf den 2. Ring  kommen.

Update: 26. März 2021 – Straße „An der Ringkirche“ temporär gesperrt

Ab Dienstag, 30. März, werden die nächsten Leerohre für die neue digitale Verkehrssteuerung DIGI-V im Bereich Ringkirche verlegt. Aus diesem Grund ist eine Vollsperrung der Straße An der Ringkirche in Richtung Dotzheimer Straße nicht zu vermeiden.

Bedingt durch die Osterfeiertage wird die Sperrung bis Freitag, 9. April, dauern. Die Umleitung in das Rheingauviertel und zur Klarenthaler Straße erfolgt über den Kaiser-Friedrich-Ring / Dotzheimer Straße.

Mit dem Eintritt in die neue Bauphase stehen für den Fußverkehr im Bereich Ringkirche wieder zwei Überführungen über den 1. Ring zur Verfügung.

Update: 23., März 2021: Wieder zwei Spuren pro Richtung auf dem 1. Ring

Von Donnerstag, 25. März, an stehen vor der Ringkirche wieder zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung. Das Verlegen von Leerrohren für die digitale Verkehrssteuerung DIGI-V auf dem 1. Ring  verlief schneller als geplant.

In der nächsten Bauphase werden jetzt auf der oberen Rheinstraße Baufelder und eine Materiallagerfläche eingerichtet, so dass dort der Radweg im Baustellenbereich nicht genutzt werden kann. Außerdem wird der Kreuzungsbereich Ecke Kaiser-Friedrich-Ring/Rheinstraße barrierefrei umgestaltet. Aus diesem Anlass steht der südliche Übergang der Kreuzung in dieser Woche nicht für  Fußgänger nicht zur Verfügung. Der neue Bauabschnitt soll bis zum 1. April umgesetzt sein. Die nötigen Einrichtungsarbeiten beginnen am Donnerstag um 9:00 Uhr nach dem Berufsverkehr.

Update: 21. Februar 2021 – Umbau Verkehrsknoten Ringkirche

Da das Wetter wieder Tiefbauarbeiten zulässt, beginnen die bereits angekündigten Arbeiten zur Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Ringkirche am Montag, 22. Februar. Um etwaige Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, wurden die Arbeiten wie gemeldet in sieben Einzelabschnitte aufgeteilt.

Außerdem werden an der Kreuzung Klarenthaler Straße / Kurt-Schumacher-Ring die Ampeln für die neue digitale Verkehrssteuerung DIGI-V umgerüstet. Diese Arbeiten sind für Dienstag, 23. Februar, und Mittwoch, 24. Februar, geplant. Der Verkehr wird an diesen beiden Tagen durch Verkehrsposten geregelt.

Gutes Bauwetter vorausgesetzt, wird der Gesamt-Umbau des Verkehrsknotenpunktes Ringkirche im Mai beendet sein. Mit Verkehrsbehinderungen muss in dieser Zeit gerechnet werden. Insbesondere die Pendler werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

Big Brother is watching you

Big Brother ist watching you. Das Internet der Dinge bringt manche Erleichterung mit sich – gleichzeitig gibt es aber Gelegenheit zu einer rücksichtslosen Überwachung. Ganz gleich ob gewollt im Sinne der Verkehrssteuerung gewollt oder auch nicht, die Voraussetzungen sind bereits heute an einigen Straßen in Wiesbaden geschaffen – und der Ausbau geht weiter. Nachdem man zuletzt an der Einfallstraße Schiersteiner Straße gearbeitet hatte, wird vom 10. Februar den Ampeln an der Ringkirche Leben eingehaucht. Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, sind die Arbeiten in sieben Einzelabschnitte aufgeteilt. Sie werden nacheinander abgearbeitet. Es heißt, dass die Arbeiten nie mehr als eine Fahrspur einschränken werden.

Erster Abschnitt

Zunächst wird in Fahrtrichtung Sedanplatz mit den notwendigen Umgestaltungen begonnen. Hierzu muss die Fahrbahn eingeengt werden. Gutes Bauwetter vorausgesetzt, wird der Gesamt-Umbau des Verkehrsknotenpunktes gegen Ende April beendet sein. Mit Verkehrsbehinderungen muss in dieser Zeit gerechnet werden. Insbesondere die Pendler werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.
Die Neugestaltung dient sowohl der klaren Gliederung im Kreuzungsbereich, um falsches Abbiegen zu verhindern, als auch der generellen Ertüchtigung der Ampelanlagen für die neue digitale Verkehrsteuerung DIGI-V. Zusätzlich wird die gesamte Kreuzung für einen barrierefreien Fußverkehr modernisiert, und es werden die Voraussetzungen für einen durchgängigen Fuß- und Fahrradweg in der Mittelallee vom Sedanplatz bis zur Oranienstraße geschaffen.

Luftreinhalteplans

Die Maßnahmen sind Teil des hessischen Luftreinhalteplans für die Stadt Wiesbaden, mit dem vor Gericht ein Dieselfahrverbot abgewendet werden konnte. Planung und Ausführung werden durch das Tiefbau- und Vermessungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden gesteuert.

Ziel von DIGI-V ist eine optimierte Verkehrssteuerung für alle Verkehrsteilnehmer bei gleichzeitiger Einhaltung der gesetzlichen Schadstoffgrenzwerte. Dazu müssen derzeit alle relevanten Ampeln im Stadtgebiet mit Sensoren und Netzwerkkomponenten aufgerüstet werden. Das ist die Voraussetzung, um Mitte des Jahres eine neue leistungsfähige digitale Verkehrsteuerungssoftware einsetzen zu können.

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Die offizielle Internetseite zur Hessenstrategie Mobilität 2035 finden Sie unter www.mobileshessen2030.de.

 

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