Als hätte der Spatenstich erst gestern stattgefunden. Keine zwölf Monate später feierte Wiesbadens zentrale Straßenmeisterei am Mittwoch Richtfest.

Am Mittwoch haben Oberbürgermeister Sven Gerich und der ehrenamtlichen Stadträtin Dr. Helga Brenneis, die den zuständigen Umwelt-, Grünflächen- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol vertrat, das Richtfest für den Neubau des Dienstgebäudes der Straßenmeisterei gefeiert.

 „Nicht jeder Verkehrsteilnehmer macht sich klar, welcher Aufwand dafür jeden Tag geleistet wird. Ich freue mich, dass die Mitarbeiter der beiden Arbeitsgruppen einen neuen Arbeitsort bekommen.“ –
Oberbürgermeister Sven Gerich

Im Sommer 2015 erging der Projektauftrag, die Planung und den Neubau der „Zentralen Straßenmeisterei“ vorzubereiten und durchzuführen. Es gelang dem Tiefbau- und Vermessungsamt innerhalb eines Jahres, die alten Projektunterlagen aufzuarbeiten und eine neue Planung zu erstellen, die von der Stadtverordnetenversammlung am 14. Juli 2016 beschlossen wurde.

Wir freuen uns, dass die 35 Mitarbeiter der Arbeitsgruppen ‚Schilderwerkstatt‘ und ‚Straßenmeisterei‘ des Tiefbau- und Vermessungsamtes bald das neue Dienstgebäudes beziehen können.“ – Andreas Kowol, Verkehrsdezernent

Oberbürgermeister Sven Gerich und Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol hatten zusammen am 18. Oktober 2017 den symbolischen Spatenstich für das neue Dienstgebäude der Zentralen Straßenmeisterei in der Berliner Straße getätigt.

„Das Ziel, ein neues Dienstgebäude bis 2018 zu bauen, das Büros, Aufenthaltsräume, Wasch- und Umkleideräume, eine Schilderwerkstatt und einen Lagerbereich enthält, ist bald erreicht. Im September soll das Gebäude bezugsfertig sein.“ – Dr. Helga Brenneis.

Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppen Schilderwerkstatt und Straßenmeisterei des Tiefbau- und Vermessungsamtes sind nicht nur für 750 Kilometer Straßen und 1500 Kilometer Feldwege im Stadtgebiet verantwortlich, die ständig ausgebessert und instand gehalten werden. Darüber hinaus sind sie für die Unterhaltung und den Austausch der kompletten Beschilderung mit Verkehrsschildern im Stadtgebiet zuständig.

Ein langer Weg

Die 35 Mitarbeiter beider Arbeitsgruppen haben lange auf den Neubau gewartet. Die Mitte der 80er Jahre begonnenen Planungen, die 2006 bereits einmal gescheitert waren, sind jetzt beschlossen und bis zur Ausführung herangereift. Das Gebäude wird nach den neusten energetischen Standards erbaut. Es wird mit Photovoltaik und Fernwärme ausgestattet.

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