Musik, Texte und bewegte Bildern – gleich Multimedia. Die Wartburg präsentiert ein multimediales Potpourri nach Paulo Ferreira-Lopes.

„Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.“ ist auf der Seite des Hessischen Staatstheaters zum Musik-Theater-Labor nachzulesen. Gemeint ist, dass sich Zeiten sich ändern und auch wir uns ändern.

Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst

Opern – „Musik-Theater-Labor“
Wann: Freitag, 16. Februar 2018, 19:30
Wo: Wartburg (Staatstheater Wiesbaden), Schwalbacher Str. 51, 65183 Wiesbaden
Eintritt: 10,00 Euro, Karten Online

Der Gedanke des sich Änderns ist so alt wie aktuell und immer wieder bedenkenswert: Für den Blick auf die Kunst der Gegenwart und ihre Gegenwärtigkeit sowieso. Im Raum steht die Frage: Welchen künstlerischen Ausdruck findet die junge Generation für die Konfrontation von Eigenem und Fremdem?

Klangwelten und Bilderwelten

Am Freitag gehen die Computerkünstler der Hochschule Mainz und der aus Portugal stammende Komponist Paulo Ferreira-Lopes dem Thema auf der Bühne der Wartburg nach. Es entsteht eine Wechselwirkung zwischen Musik und Bildwelten. Die Wartburg-Bühne wird zu einem Gerüst des Klanges. Die Übergänge zwischen Musik, Architektur und Bildern lösen sich auf – es entsteht ein Grenzgang zwischen den Kulturen.

Zur Person: Paulo Ferreira-Lopes

Der Komponist Paulo Ferreira-Lopes studierte zwischen 1988 und 1991 Komposition in Lissabon unter Constança Capdeville. Drei Jahre nach seinem Studium zog es ihn nach Paris, wo er zwischen 1995 und 1997 Komposition bei Emmanuel Nunes, Antoine Bonnet und Computer Music bei Curtis Roads studierte. Weitere Vertiefungsstudien bei Karl-Heinz Stockhausen im Rahmen der »Internationalen Ferienkurse für Neue Musik« Darmstadt sowie ein Stipendium der Französischen Regierung »Department d’Esthétique et Technologies des Arts« folgten.

Als Gründer des Electronic Music Studio C.C.I.M. wirkte er von 1992 bis 1995 als Direktor. Den intensiven Studien folgten der Kompositionspreis der documenta X in Kassel sowie Gastkünstleraufenthalte am ZKM | Institut für Musik und Akustik seit 1998.

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