Zum Papier schöpfen braucht es nicht unbedingt einen Schöpfrahmen. Kreative verwenden gern auch kleinere Formen oder auch ein Pfannensieb. Das geht.

Am Anfang sind es Zeitungspapier, Eierkartons oder auch Servietten, die verarbeitet werden und im ersten Arbeitsschritt, legt Ihr den Grundstein dazu, wie Euer Papier am Ende beschaffen ist. Es empfiehlt sich demnach auf einfaches helles Pier und weniger dunkele Bilder zu setzen – oder eben nur auf solche.

Natur erleben, kurz gefasst

Papier schöpfen – aus alten Kartons frisches Papier herstellen
Wann: Mittwoch, 12. August 2020, zwischen 12:00 und 14:00 Uhr
Wo: Tier- und Pflanzenpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbade(Anfahrt planen!)
Treffpunkt: Haupteingang des Tier- und Pflanzenparks

Kosten: 5,00 Euro pro Person

Anmeldung: per E-Mail an mara.waldschmidt@fruehes-forschen.de.

Setzt Ihr auf helles Zeitungspapier, könnt ihr das mit Servietten leicht einfärben. Das geht bei dunklerem Papier natürlich nicht. Dafür könne ihr dunkles Papier später mit hellen und bunten Stiften leicht beschreiben: Weiß, gelb und türkis-blau sehen unter Umständen ganz gut aus. Am besten sortiert Ihr das Papier zu Beginn, wenn ihr es in kleine Stücke zerreißt, in unterschiedliche Tröge  – um dann gleich helles wie dunkles Papier zu kreieren. Was es dabei zu beachten gilt, das erfahrt Ihr in dem Papier schöpfen- Workshop im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie.

Papier schöpfen Basiswissen

Das Rüstzeug dazu vermittelt in dem Workshop die Naturpädagogin Mara Waldschmidt. Sie erklärt nicht nur wie es geht, sondern auch, wie jeder dem Papier eine besondere Note verleiht – und was es am ende mit der Wäscheleine auf sich hat. Mancher kann es sich jetzt vielleicht schon denken.

Die Fasanerie bittet darum, auf eine Anreise mit dem Auto zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Unnützes Wissen

Bekannt ist, dass die Thais um das Jahr 300 die Technik des schwimmenden Siebs zur Papierherstellung verwendet haben. Das Bodengitter des Siebes war dabei fest mit dem Rahmen verbunden. Jedes geschöpfte Blatt musste im Sieb trocknen und konnte erst dann herausgenommen werden. Entsprechend viele Siebe waren nötig. Das Prinzop ist bis heute gleich geblieben – wurde aber modifiziert… (Quelle: Wikipedia)

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Kohlheck lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie finden Sie unter fasanerie.net.

 

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!