Neue Online-Datenbank zur Pilzbestimmung in Wiesbaden zeigt über 70 heimische Arten und ergänzt die kostenlose Pilzberatung.
Pilze sammeln erlebt seit Jahren einen Aufschwung. Doch zwischen Steinpilz, Täubling und Knollenblätterpilz liegen oft nur wenige Merkmale – mit teils lebensgefährlichen Folgen. Um Sammlern eine erste Orientierung zu geben, hat die Stadt Wiesbaden jetzt eine neue Online-Datenbank zur Pilzbestimmung freigeschaltet. Dort werden mehr als 70 Pilzarten vorgestellt, die im Wiesbadener Stadtwald vorkommen.
Orientierung statt Verzehrfreigabe
Besonders praktisch: Die Arten lassen sich nach Pilztyp, Lamellen- oder Röhrenfarbe sowie nach ihrer Einordnung als essbar, ungenießbar oder giftig filtern. Sämtliche Fotos stammen von Pilzen, die tatsächlich im Wiesbadener Stadtgebiet gefunden wurden. Erfasst, fotografiert und fachlich bestimmt hat sie der Wiesbadener Pilzsachverständige Franz Heller.
Die Stadt betont jedoch, dass die Datenbank keine fachkundige Bestimmung ersetzt. „Verzehrt werden sollten ausschließlich Pilze, die zweifelsfrei bestimmt wurden“, heißt es ausdrücklich. Wer Zweifel hat, sollte den Rat eines Pilzsachverständigen einholen.
Kostenlose Beratung im Umweltladen
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die kostenlose Pilzberatung der Stadt nutzen. Pilzsachverständiger Franz Heller bestimmt noch bis Montag, 9. November, jeden Montag zwischen 12 und 14 Uhr im Umweltladen in der Luisenstraße 19 mitgebrachte Funde – ohne vorherige Anmeldung. Damit verbindet Wiesbaden digitale Hilfe mit persönlicher Beratung und trägt dazu bei, dass das beliebte Hobby Pilze sammeln nicht zur Gefahr wird.
Foto – Pilze im Wald ©2020 Pixabay
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Die Internetseite vom Umweltladen finden Sie im internet unter www.wiesbaden.de.



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