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Gert-Uwe Mende begrüßt einen Fußballspieler per Handschlag bei einem Hallenturnier, während im Hintergrund Cheerleader zu sehen sind.

Mende gibt Sport und Stadtplanung ab: Das ist seine Bilanz

Im Wiesbadener Rathaus wechseln zwei wichtige Zuständigkeiten: Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende gibt Sport an Daniela Georgi und Stadtplanung an Christiane Hinninger ab. Zum Abschied aus den Ressorts zieht er Bilanz – von Millionen für Sportstätten bis zu Wohnungsbau und Ostfeld.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 1 Woche vor 0

Gert-Uwe Mende gibt Sport und Stadtplanung ab. Zum Dezernatswechsel zieht Wiesbadens Oberbürgermeister Bilanz über Investitionen und Projekte.

Im Rathaus werden die Zuständigkeiten neu sortiert. Mit der neuen Dezernatsverteilung gibt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende am 1. September den Sport an Stadträtin Daniela Georgi ab. Die Stadtplanung übernimmt Bürgermeisterin Christiane Hinninger. Für Mende endet damit eine Zeit, die er nach eigener Aussage „mit Freude und Leidenschaft“ geprägt habe.

Vor allem als Sportdezernent kann Mende nach sieben Jahren auf erhebliche Investitionen verweisen. Mehr als 36 Millionen Euro flossen nach Angaben der Stadt bislang in Sporthallen. Hinzu kommen Mietmodelle für neue Hallen mit einem Gesamtvolumen von rund 40 Millionen Euro.

Mehr als sechs Millionen Euro investierte Wiesbaden in Sportplätze, weitere rund vier Millionen in Funktionsgebäude. Die Vereine erhielten über die vergangenen Jahre mehr als zehn Millionen Euro Zuschüsse sowie rund sechs Millionen Euro für eigene Investitionsvorhaben.

„Für mich ist eine gute Sportinfrastruktur die beste Sportförderung“, sagt Mende. Dazu zählt er auch die persönliche Nähe zu den Vereinen. Diese wolle er trotz des Ressortwechsels beibehalten.

Wohnungsbau bleibt Kern der Stadtplanung

Kürzer war Mendes Zeit als Stadtplanungsdezernent. Er hatte die Verantwortung nach dem Tod von Hans Martin Kessler und dem Ausscheiden von Marcus Gassner übernommen. In dieser Phase fassten die politischen Gremien nach Angaben Mendes 13 Aufstellungs- und zwölf Satzungsbeschlüsse.

Im Mittelpunkt stand für ihn neuer Wohnraum. Mit dem Bebauungsplan „Südlich des Dankwardwegs“ könnten rund 750 Wohnungen ermöglicht werden, sofern die Stadtverordnetenversammlung zustimmt. Parallel liefen Arbeiten am Flächennutzungsplan, am Rhein-Main-Ufer-Konzept und an neuen Konzeptvergaben.

Eine der größten Aufgaben bleibt das Ostfeld. Dort sollen der neue BKA-Campus und langfristig Wohnraum für rund 10.000 Menschen entstehen. Mende will das Projekt auch ohne Ressortzuständigkeit begleiten. „Vieles ist angestoßen, manches bereits beschlossen“, sagt er. Nun komme es darauf an, die Vorhaben konsequent weiterzuführen.

Foto – Gert-Uwe Mende beim Internationalen Hallenturnier ©2026 Volker Watschounek

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