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Rollstuhlfahrer steigt an einer Haltestelle in einen Linienbus ein.

Sicher einsteigen: Busfahren mit Rollator und Rollstuhl

Am Donnerstag, 10. September, 14 Uhr, bietet die AG „Gemeinsam sicher“ in diesem Jahr das zweite Mobilitätstraining für Seniorinnen und Senioren, dieses Mal in Wiesbaden-Biebrich, an. Auch an diesem Tag soll wieder dafür geworben werden, dass auch mobilitäts-eingeschränkte Menschen einfach und sicher den Bus nutzen können.

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Einsteigen, festhalten, sicher ankommen: Ein Mobilitätstraining zeigt Senioren, wie Busfahren auch mit Hilfsmitteln gelingt.

Einsteigen, einen sicheren Platz finden, rechtzeitig aussteigen: Was für viele Fahrgäste zum Alltag gehört, kann mit Rollator, Rollstuhl oder Gehstock zur Herausforderung werden. Ein Mobilitätstraining soll älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen deshalb zeigen, wie sie Busse möglichst sicher und selbstständig nutzen können.

Die AG „Gemeinsam sicher“ lädt dazu am Donnerstag, 10. September, um 14 Uhr zum „Rheinbahnhof“ in der Glarusstraße ein. Es ist bereits das zweite Mobilitätstraining für Seniorinnen und Senioren in diesem Jahr.

Im Mittelpunkt steht nicht die Theorie, sondern der Alltag. Wie viel Zeit bleibt beim Einsteigen? Kann sich eine Bustür schließen, obwohl jemand noch im Türbereich steht? Bemerkt der Fahrer Fahrgäste, die weiter hinten einsteigen? Und worauf müssen Menschen mit Rollator oder Rollstuhl besonders achten?

Unsicherheit soll nicht die Mobilität bestimmen

Der abgewählte Verkehrsdezernent Andreas Kowol sieht darin einen wichtigen Beitrag zur selbstständigen Mobilität. Ziel sei es, „falsche Ängste“ zu nehmen, über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren und praktisch zu zeigen, wie sich Busse „sicher und komfortabel auch mit Handicap“ nutzen lassen. Denn wer körperlich nicht mehr so beweglich ist wie früher, soll deshalb nicht auf Freunde, Termine oder Freizeitaktivitäten verzichten müssen. Gerade der öffentliche Nahverkehr kann dabei helfen, möglichst lange unabhängig zu bleiben.

Mitarbeiter von ESWE Verkehr erklären beim Mobilitätstraining nicht nur die Abläufe im Bus. Die Teilnehmer können typische Situationen selbst ausprobieren und sich mit Fahrzeug, Türen und Einstieg vertraut machen. „Niemand muss aus Angst oder Unsicherheit auf die Nutzung unserer Busse verzichten“, sagt Klaus Peter Wollny von ESWE Verkehr. Genau dort setzt das Training an.

Gemeinsam mit dem Bus nach Biebrich

Wer möchte, kann bereits gemeinsam zur Veranstaltung fahren. Der Bus startet um 13:30 Uhr an der Haltestelle „Hauptbahnhof A“ auf Höhe des Lili. Weitere Zustiegsmöglichkeiten bestehen um 13:40 Uhr am Herzogsplatz in Richtung Rheinufer sowie um 13:45 Uhr an der Haltestelle Rheinufer/Adolf-Todt-Straße. Das Mobilitätstraining beginnt um 14 Uhr am „Rheinbahnhof“ in der Glarusstraße in Richtung Rheingaustraße

Foto – Barierrefrei in Bus einsteigen… nicht immer leicht. ©2019 | Holding Graz / CC-BY-SA 2.0 / Flickr

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