Menschen in sozial schwachen Quartieren gelten als besonders infektionsgefährdet. Mit mobilen Impfteams klärt die Stadt vor Ort auf und macht Impfangebote.

In Klarenthal und im Gräselberg hat am Mittwoch eine mobile Impfaktion stattgefunden. Zur Halbzeit der mobilen Impfaktion war Sozialdezernent Christoph Manjura vor Ort, als das mobile Impfteam rund um Dr. Volker Heyl im Gräselberg die 50. Person geimpft hat.

„Das Impfangebot vor Ort zeigt, wie wertvoll das soziale Netz in unserer Stadt ist. Als direkter Ansprechpartner kennen die Träger der Gemeinwesenarbeit und die Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentren ihr Quartier und dessen Bewohner. Es fällt ihnen leichter, Sie zu erreichen.“Christoph Manjura, Sozialdezernent

Das Volksbildungswerk Klarenthal und das Stadtteilzentrum Gräselberg, gemeinsam mit dem KBS Sauerland, hatten vorab als örtliche Träger der Gemeinwesenarbeit die Ansprache der Bürger und die Organisation übernommen. So wurden in kürzester Zeit jeweils 50 impfwillige Personen gefunden. Während in Klarenthal insbesondere Bewohner aus den Altenwohnanlagen, die bislang keine Impfung erhalten hatten, sich umentschieden hatten und jetzt durch das mobile Impfteam geimpft werden konnten, war auch der Andrang im Gräselberg groß und die Liste für die verfügbaren 50 Impfdosen schnell voll.

Mobile Impfteams

Die Mobilen Impfteams (MIT) sind organisatorisch an die jeweiligen Impfzentren angebunden. Sie sind eine Ergänzung zur Struktur der Zentralen Impfzentren und Kreisimpfzentren. Zu Beginn der Impfkampagne haben die mobilen Impfteams die Alten- und Pflegeeinrichtungen oder auch stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe aufgesucht, um die dort lebenden Personen vor Ort zu impfen. Zwischenzeitlich können die MIT auch Vor-Ort-Termine in den Kommunen anbieten, um dort impfberechtigte Menschen zu impfen.

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