Wegelagerer, Musikanten, holde Damen und stattliche Herren mit ihrem Gesinde tummelten sich am Osterwochenende an der Reduit in Mainz Kastel.

Die Besucher wurden nach Abgabe des Wegezolls von gewappneten Torwächter zwischen den Pforten in den mittelalterlichen Markt eingelassen. Dort bot sich Ihnen ein Tohuwabohu wie aus einer anderen Zeit – und in stattlichen Klamotten aus dem 21. Jahrhundert kam man sich schon komisch vor, beim erlebnisreichen Bummel. Handwerksleute und Kunstschaffende priesen mit Marktgeschrei ihre einfachen und edlen Waren an. Gaukler hatten Hochkonjunktur, Ritter in Kettenhemden schwangen ihre Schwerter. Die kleinen und großen Besucher beim historischen Osterspektakel waren fasziniert von all den Eindrücken.

Impressionen vom Mittelaltermarkt

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Tanz mit Stante Pede

Auf der Reise durch die Jahrhunderte begegnet man Rittern, die in edelster Rüstung um die Gunst der Burgdamen kämpfen und fröhlichen Spielleuten. Gaukler und Stelzenläufer forderten das staunende und begeisterte Volk mitten im bunten Markttreiben der beiden Innenhöfe zum Applaus auf. Die tanzende Gruppe Stante Pede brauchte nicht lange, um die Besucher in ihren Bann zu ziehen und zum Mittanzen zu animieren.

Die Kinder freuten sich auf vielen Runden im handbetriebenen nostalgischen Holzkarussell mit Blick auf den Rhein. Düfte laden zum Gaumenschmaus und historische Leckereien vom Bäcker und aus der Suppenköche ein. Die Sau am Spieß wurde knusprig über Buchenholz gegrillt, die Wirte boten frisch gezapftes Bier und Wein in Humpen an.

Marktplatz der tausend Eindrücke an der Reduit

Nicht nur die unterschiedlichsten Speisen und Getränke wurden auf dem Mittelaltermarkt angeboten. Viele der Händler und Handwerksleute boten Ihre Dienste oder Waren feil. Lederwaren und Schmiedekunst, gefilzte Stoffe und filigrane Schmuckstücke, aber auch der entspannende Klang des Herzens, edle Gewänder und Felle für die Lagerstätte bereicherten den Mittelaltermarkt.

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