Am Brunnen im Goldsteintal zieht die Stadt Konsequenzen: Autos sollen aus dem Wald verschwinden, große Kanister von der Goldsteinquelle.
Die Goldsteinquelle zieht regelmäßig Menschen ins Goldsteintal – und offenbar mehr Autos, Kanister und Abfall, als der Wald auf Dauer verträgt. Nun greift die Stadt ein. Das Grünflächenamt will den Brunnen umbauen und zugleich dafür sorgen, dass Besucher ihre Fahrzeuge nicht länger zwischen den Bäumen abstellen.
In den kommenden Wochen lässt die Stadt deshalb rechts und links der Straße Goldsteintal Baumstämme auslegen. Sie dienen als natürliche Barriere und sollen verhindern, dass Autos von der Fahrbahn in den Wald fahren und dort parken.
Freie Fahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst
Dabei geht es nicht allein um den Schutz des Waldbodens. Die abgestellten Fahrzeuge können auch zum Sicherheitsproblem werden. Feuerwehr und Rettungsdienst müssen den Bereich rund um die Goldsteinquelle jederzeit passieren können. Die Baumstämme sollen deshalb zugleich verhindern, dass parkende Autos die Straße verengen oder Zufahrten blockieren.
Die Stadt reagiert damit auf die Folgen des starken Besucherandrangs. Nach ihren Angaben haben falsch parkende Fahrzeuge und zurückgelassener Müll dem Wald rund um den beliebten Brunnen zuletzt „erheblichen Schaden“ zugefügt.
Kanister können künftig zu Hause bleiben
Doch nicht nur rund um die Quelle ändert sich etwas. Auch der Laufbrunnen selbst wird umgebaut. Wer künftig Wasser an der Goldsteinquelle zapfen möchte, kann dort nur noch Trinkflaschen auffüllen. Größere Mengen in Kanistern mitzunehmen, soll nach dem Umbau nicht mehr möglich sein.
Damit verändert die Stadt die bisherige Nutzung des Brunnens deutlich. Die Goldsteinquelle bleibt als Trinkwasserstelle erhalten, wird aber stärker auf den unmittelbaren Bedarf von Spaziergängern und anderen Besuchern ausgerichtet.
Foto – Quelle im Goldsteintal ©2026 KI-generiert
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