Am Hauptbahnhof entsteht Wiesbadens neuer XL-Ladepark mit 16 Schnellladepunkten und bis zu 400 kW Leistung.
Zwischen Hauptbahnhof, Pendlerverkehr und dichtem Innenstadtverkehr wächst in Wiesbaden ein weiterer Baustein der Mobilitätswende. Auf dem Parkplatz Salzbachaue an der Gartenfeldstraße entsteht gemeinsam mit Mer Germany ein neuer Schnellladepark für Elektrofahrzeuge. Die Anlage gehört zum bundesweiten Deutschlandnetz und markiert zugleich den ersten XL-Standort des Unternehmens in Deutschland.
Schnellladen mitten in der Stadt
Wo täglich Reisende ihre Züge erreichen, Busse ankommen und Berufspendler die Innenstadt queren, sollen künftig bis zu 16 Fahrzeuge gleichzeitig laden können. Die neue Anlage richtet sich an Anwohner, Pendler und Besucher gleichermaßen. Vorgesehen sind Schnellladepunkte mit bis zu 400 Kilowatt Leistung. Damit lassen sich kompatible Elektrofahrzeuge laut Betreiber in rund 15 bis 20 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden.
Der Standort direkt am Wiesbadener Hauptbahnhof sei bewusst gewählt worden, sagt Andreas Kowol, Liegenschaftsdezernent der Stadt. „Mit dem neuen Schnellladepark schaffen wir ein weiteres wichtiges Angebot für die Mobilität der Zukunft in Wiesbaden. Der Standort am Hauptbahnhof ist dafür ideal geeignet, da hier unterschiedliche Verkehrswege und Nutzergruppen zusammenkommen.“
Photovoltaik und Serviceangebote geplant
Neben der Ladeleistung setzt das Projekt auch auf zusätzliche Infrastruktur. Geplant ist ein Dach mit integrierter Photovoltaikanlage. Während des Ladevorgangs sollen Autofahrer außerdem Serviceangebote wie Staubsauger oder Reifendruckstation nutzen können.
Die Stadt Wiesbaden stellt als Eigentümerin die Fläche bereit und sieht den Ausbau als Teil ihrer Klimastrategie. Gemeinsam mit Mer Germany wachse damit das öffentliche Schnellladenetz in der Landeshauptstadt weiter. Nach Angaben der Stadt stehen künftig mehr als 200 DC-Ladepunkte im Stadtgebiet zur Verfügung. Weitere Standorte seien bereits in Vorbereitung – unter anderem über ESWE Versorgung sowie an Tankstellen und Supermärkten.
Auch beim Zugang setzt der Betreiber auf niedrige Hürden. Geladen werden kann per App, Ladekarte oder direkt per Kredit- und Debitkarte. Für das sogenannte Ad-hoc-Laden liegt der derzeit geplante Preis bei 0,69 Euro pro Kilowattstunde.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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Mehr Iformationen zu den Ladelösungen von Mer Germany.



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