„LA LI LU“ ist nicht nur der Vereinsname, sondern gleich der passende kindgerechte Name der Natur-Kita: Eine Kindertagesstätte, die Natur und Kunst vereint.

Das angestrebte Versorgungsziel an Kindertageseinrichtungen in Wiesbaden und insbesondere in Dotzheim ist noch nicht erreicht, weshalb das Ausbauprogramms 48/90 fortzuschreiben ist. Darüber sind sich die Mitglieder des Ortsbeirats Dotzheim einig. Das der La Li Lu mit dem Konzept einer Natur-Kita auf sie zugekommen war, ist so nur zu begrüßen. Am 19. Oktober hat der Verein sein Konzept vorgestellt. Am 26. Oktober hat der Magistrat die Umsetzung der Kita beschlossen.

„Eine tolle Lage für eine Kita und ein weiteres gutes Angebot in unserer vielfältigen Wiesbadener Trägerlandschaft.“ – Christoph Manjura

Wiesbadens Sozialdezernent Christoph Manjura begrüßt, den Willen aller. Mit weiteren 18 Plätze in einer altersgemischten Gruppe in der Natur-Kita, die durch den Verein La Li Lu Freudenberger Kindertagesstätte Natur und Kunst e. V. betrieben werden soll, baut die Stadt ab dem 1. März 2023 ihr Angebot der Kinderbetreuung in Wiesbaden weiter aus. Die neue Kita wird im Wald beheimatet sein, angeschlossen an den Schlosspark Freudenberg, einem lebendigen Kulturbetrieb. Das Konzept sehe vor, dass in der Kita Naturpädagogik mit der Lehre zur Entfaltung der Sinne nach Hugo Kükelhaus ergänzt werde, so Manjura weiter.

„Unser angestrebtes Versorgungsziel ist bislang – vor allem auch noch nicht in allen Stadtteilen – erreicht.“ – Christoph Manjura

Da der Bedarf an Betreuungsplätzen weiterhin Lücken aufweist, sind Initiativen wie die des 2021 gegründete Vereins La Li Lu Freudenberger Kindertagesstätte Natur und Kunst e. V. nur zu begrüßen und vor allem zu unterstützen, sagte Manujura Wiesbaden lebt! gegenüber. Nicht zuletzt deshalb sei es ein wichtiges Anliegen der Stadt, dass man im Amt für Soziale Arbeit  nicht nachlasse und auch weiterhin kreative Wege gehe! Wie diese gestaltet werden können, zeigt das vorliegende Konzept, welches den Park von Schlosses Freudenberg als „Gruppenraum“ – samt mobilem Wagen  – vorsieht.  Darüber hinaus könne  je nach Bedarf auch auf Räumlichkeiten im Schloss zurückgegriffen werden.

Ein Tag in der Natur-Kita

Nach dem uns vorliegenden Konzept könnte ein Tag in der Natur-Kita wie folgt aussehen: (1) Der Tag beginnt zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr am mobilen Kita-Bauwagen im Schlosspark, (2) und beginnt dort mit einer Morgenrunde: Sind alle da? Was steht heute an? Wie ist das Wetter? Was nehmen wir heute mit? Was brauchen wir für unser Tag? (3) Danach wird gefragt, ob jemand auf Toilette muss – und Lois gehts.

Im Verlauf des Vormittags werden einfache, kindgerechte Aktivitäten angeboten. (1) Auf dem Programm könnte eine kleine Wanderung durch den Wald stehen. Die Kinder springen über Wurzeln. (2) Man könnte den Bienen im Schlosspark nachspüren und den Flugbahnen folgen. (3) Die Kinder könnten am Bachlauf das Wasser erleben und einen Staudamm bauen. (4) Auf Forschungsreise gehen. (5) Pflanzen kennenlernen und vieles mehr. Die Natur steht bei allen Aktivitäten im Mittelpunkt. Um 12:00 Uhr geht es zum Mittagessen an den Kita-Wagen. Dort holen die älteren Kinder holen mit den
Erziehern das Essen aus der Schlossküche. Die anderen decken derweil den Tisch – sodass dem gemeinsamen Entdecken des Essens nichts im Wege steht. Nach dem Essen geht es um die kindliche Hygiene: Händewaschen, Zähneputzen etc.. Der Nachmittag soll den individuellen Bedürfnis gehören.

Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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Die Internetseite der Nerobergbahn finden Sie unter www.nerobergbahn.de.

Die Internetseite vom Schloss Freudenberg finden Sie unter www.schlossfreudenberg.de

 

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