Thomas Klipper: Nach Studium in Düsseldorf und Nürnberg wurde er Meisterschüler an der Städelschule in Frankfurt am Main von Georg Herold. Heute lehrt er selbst Meisterschüler.

Im Rahmen des Wiesbadener Jahr des Wassers zeigt das Kunsthaus die Ausstellung Water on Fire / Brennendes Wasser mit Holzdrucken und Aquarellen von Thomas Kilpper. Begleitend dazu lädt auch die Artothek zu einem ausgewählten Blick in die Städtische Kunstsammlung ein.

Kunsthaus, kurz gefasst

Thomas Kilpper – zeigt Kunstreihe Kuckuck Kunstguck
Mittwoch:
15. September bis 13. November 2022
Vernissage: 14. September 2022, 18:00Uhr
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs von 11:00 bis 17:00 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 11:00 bis 14:00 Uhr sowie donnerstags von 11:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, 65183 Wiesbade (Anfahrt planen)
Einritt: frei

Mit verschiedenen und eigens für die Ausstellung geschaffenen Kunstwerken thematisiert Kipper auf großflächigen Werken die vielfältigen sozialen Aspekte rund um das Thema Wasser. Dabei trifft die immense Kraft der Holzdrucke aus Kilppers Werkgruppe Atlantic Footprints (2017) auf eine neue Werkgruppe vergleichsweise fragiler Aquarellzeichnungen, welche sich sowohl historischen als auch aktuellen Ereignisse im Kontext Wasser widmen: von Überschwemmungen in Wiesbaden (1955) zum Ahrtal (2021) bis zu dem Hurrikane Katrina (2005).

Gemälde von Hans Völcker

Gemälde aus der Arthotek von Hans Völcker ©2022 volker Watschounek

Seitenblicke

Aus seiner Kunstreihe Kuckuck Kunstguck präsentiert das Kunsthaus im Foyer eine Gemälde von Hans Völcker, welches sich  thematisch an die Ausstellung Water on Fire von Thomas Kilpper anschließt.

Zur Person Thomas Kilpper

Der 1956 in Stuttgart geborene und heute in Berlin lebende Installationskünstler, Zeichner und Holzschneider arbeitet meist ortsspezifisch mit einer breiten Palette von Medien. Er ist bekannt für seine kritischen gesellschaftlichen und politischen Interventionen. nach Studium und Meisterjahren wohnte und arbeitete er in London, finanziert durch ein Stipendium der Hessischen Kulturstiftung. Dort schnitzte er im 10. Stock des traditionsreichen Orbit House in Southwark auf 400 m² über 80 Porträts von Personen, die mit dem Gebäude in Verbindung standen. Dabei setzte er jede Person mit seiner eigenen Biografie in Beziehung.

1998 folgte die Installation don´t look back, – eine Installation mit Holzschnitt und Drucken im ehemaligen Camp King der US-Armee in Oberursel. Die Künstler bearbeitete dort das 300 m² große Holzparkett der ehemaligen Basketballhalle mit zeitkritischen Motiven und von denen er anschließend Abdrucke nahm.

Kuckuck Kunstguck

Im Rahmen der Kunstreihe Kuckuck Kunstguck wirft das Kunsthaus immer wieder einen Blick auf ausgewählte Kunstwerke aus dem Bestand der Artothek. Diese werden meist ergänzend zu laufenden Ausstellungen im Foyer des Kunsthauses gezeigt.

Bild oben ©2017 Volker Watschounek

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Die Internetseite der Kunsthalle finden Sie im internet unter www.wiesbaden.de.

 

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