Walnüsse sind die perfekte Nervennahrung. Grünes Blattgemüse darf täglich auf den Teller. Blaubeeren dürfen jeden Morgen ins Müsli. Der richtige Mix muss keine Zeit kosten.

Wer sich gesund und ausgewogen ernähren möchte, der kommt kaum drumherum, sich selbst in die Küche zu stellen. Doch was, wenn die Tage lang sind und die Freizeit knapp bemessen? Auch dann lässt sich eine nahrhafte Ernährung gewährleisten – man muss nur dafür sorgen, dass das Kochen weniger Zeit in Anspruch nimmt.

Planen Sie Ihre Einkäufe

Wer selbst kocht, muss natürlich auch darauf achten, dass ausreichend Lebensmittel im Haushalt vorhanden sind. Jeden Tag in den Supermarkt zu gehen, kostet jedoch viel Zeit und Energie. Besser ist es daher, sich vorab einen Plan zu machen und statt vieler kleiner Einkäufe nur einen oder zwei Großeinkäufe pro Woche zu erledigen. Das hat auch finanzielle Vorteile: Wer mit mehr System einkauft, neigt weniger dazu, Impulskäufe zu tätigen und kann so im Alltag Geld sparen. So landen später auch weniger überflüssige Lebensmittel im Einkaufswagen, die dann später schlimmstenfalls verderben. Vorräte anzuschaffen, kann vor allem in Krisenzeiten sinnvoll sein. Jedoch sollte man diese gut durchdenken und dabei auf lange haltbare Nahrungsmittel setzen.

Lebensmittel nach Hause liefern lassen

Eine noch zeitsparendere Möglichkeit für den Einkauf ist es, sich fertige Kochboxen nach Hause liefern zu lassen. Bei Anbietern wie HelloFresh kann man sich vorab die Rezepte aussuchen, die man kochen möchte, und bekommt die Zutaten dann aufs Gramm genau bis vor die Haustür geliefert. So entfällt das Einkaufen völlig – und man muss sich weniger Gedanken um die konkrete Zubereitung machen, da praktische Anleitungen direkt mitgeliefert werden. Alternativ bieten auch viele Supermärkte einen Lieferservice an, der einem die Lebensmittel direkt nach Hause bringt.

Gemüse

Gemüse ©2022 Pixabay

Schnelle Rezepte lernen

Frisch zu kochen muss nicht lange dauern – wenn man die richtigen Rezepte kennt. Eine schnelle Pasta mit Tomatensauce oder ein One-Pot-Pasta-Gericht ist beispielsweise innerhalb einer Viertelstunde fertig. Auch ein selbstgemachter Salat ist schnell geschnitten. Vor allem, wenn man auf Lebensmittel zurückgreift, die in kurzer Zeit gar sind, steht das Essen problemlos in weniger als 20 Minuten auf dem Tisch. Um routiniert in der Zubereitung zu werden, macht es Sinn, eine Handvoll Rezepte zu lernen, die schnell zubereitet sind. Bei Bedarf können diese dann durch zusätzliche Zutaten abgeändert oder aufgewertet werden.

Multitasking

Je besser man ein Rezept kennt, umso einfacher ist es, die verschiedenen Abläufe zu durchdenken. Während die Nudeln auf dem Herd kochen, muss man beispielsweise nicht konstant konzentriert danebenstehen. Stattdessen kann man sich in der Zwischenzeit um andere Arbeitsschritte kümmern – Gemüse schneiden zum Beispiel. Daher macht es Sinn, bevor man mit dem Kochen beginnt, einmal zu überlegen, in welcher Reihenfolge die einzelnen Zutaten zubereitet werden können. Viele Arbeitsschritte lassen sich parallel ausführen. Das führt dazu, dass Sie am Ende deutlich schneller fertig sind.

Hülsenfrüchte vorher einweichen

Hülsenfrüchte sind proteinreich, nahrhaft und äußerst sättigend. Vor allem Menschen, die sich überwiegend vegetarisch oder vegan ernähren, sollten auf eine ausreichende Versorgung achten. Noch dazu können Hülsenfrüchte in den verschiedensten Rezepten verarbeitet werden – in Salaten, leckeren Curry-Gerichten oder in Suppen und Aufläufen. Leider dauert die Zubereitung ziemlich lange – manche Arten von Bohnen müssen beispielsweise für 90 Minuten gekocht werden. Allerdings lässt sich die Kochzeit deutlich verkürzen, wenn man Hülsenfrüchte vorher über Nacht einweicht. Sind sie einmal fertig, kann man sie problemlos für ein paar Tage im Kühlschrank lagern. So könnte man die Hülsenfrüchte beispielsweise zubereiten, wenn man Zeit hat – und sie dann später über die Woche hinweg verschiedenen Gerichten zugeben.

Vorkochen am Wochenende

Das Leben ist unter der Woche zu stressig, um zu kochen – wie ist es dann am Wochenende? Vorkochen ist eine gute Möglichkeit, um zu gewährleisten, dass man mit leckeren und gesunden Mahlzeiten versorgt ist. Die meisten fertigen Gerichte kann man sogar einfrieren und bei Bedarf auftauen. Eine gute Alternative ist es auch, sich anzugewöhnen, immer ein wenig mehr zu kochen und die übriggeblieben Portionen dann haltbar zu machen. Viel gesünder als Fast Food – und innerhalb weniger Minuten verzehrfertig!

Praktische Küchenhelfer

In einer Küche, die gut eingerichtet ist, kocht es sich deutlich schneller. Nicht nur das: Es macht meist auch einfach mehr Spaß. Niemand schneidet gern mit stumpfen Messern. Daher macht es Sinn, sich für den Anfang ein paar gute Messer zu besorgen und darauf zu achten, dass diese möglichst lange scharf bleiben. Zusätzlich gibt es praktische Küchenhelfer, die einem die Arbeit erleichtern. Mit Hilfe eines Schnellkochtopfes ist der Kochprozess beispielweise deutlich kürzer. Ein Multi-Zerkleinerer ermöglicht es, Kräuter, Zwiebeln oder Knoblauch innerhalb kürzester Zeit kleinzuhacken. Überlegen Sie sich vorab, welche Arbeitsschritte die meiste Zeit kosten – und wie diese dann verkürzt werden können.

Foto oben ©2022 Pixabay

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