Der Weihnachtswunschbaum der Naspa erfüllt seit 21 Jahren Kinderträume. 71 Geschenke zeigen, wie Gemeinschaft Weihnachten greifbar macht.
Auch im Wiesbadener Stammhaus der Nassauische Sparkasse steht er in diesem Jahr wieder, – und zieht die Blicke magisch auf sich. Nicht wegen seiner Kugeln oder Lichterketten. Sondern wegen der kleinen Zettel, die an seinen Zweigen hängen. Wünsche, handgeschrieben, ehrlich, oft erstaunlich bescheiden. Genau diese Zettel machen den Naspa-Weihnachtswunschbaum seit nunmehr 21 Jahren zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit.
Wünsche, die Wirklichkeit werden
Heute, am 22. Dezember 2025, lösen sich diese Zettel wieder in Freude auf. 71 Kinder nehmen ihre Geschenke entgegen. Unter dem festlich geschmückten Baum warten Spielzeugautos, Bücher, Holzspielzeuge und Puppen. Kein Überfluss, aber genau das, was auf den Wunschzetteln steht. Die Kinder kommen aus Familien, die Unterstützung von Diakonie und Caritas in Wiesbaden erhalten. Der Wunschbaum schlägt hier eine leise, aber wirksame Brücke zwischen Bedarf und Mitgefühl.
Viele Hände, eine Idee
Das Prinzip bleibt einfach und funktioniert gerade deshalb. Kinder gestalten ihre Wunschzettel, hängen sie an den Baum, Erwachsene greifen zu. Mitarbeitende der Naspa, ehemalige Kollegen, Kunden sowie der langjährige Partner Galeria Karstadt schlüpfen in die Rolle der Weihnachtswichtel. Sie lesen, kaufen ein, verpacken und geben weiter. Der Aufwand verteilt sich, die Wirkung bündelt sich.
Wenn Augen leuchten
Unterstützt vom Weihnachtsmann überreicht Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser die Geschenke persönlich. Er spricht nicht von Zahlen, sondern von Blicken. Vom Leuchten in den Augen der Kinder, das jedes Jahr neu bestätige, warum diese Aktion bleibt. Seit Beginn der Initiative erfüllt die Naspa mehr als 1.380 Wünsche. Jeder einzelne steht für einen Moment, der trägt – oft weit über Weihnachten hinaus.
Eine Tradition mit Zukunft
Der Weihnachtswunschbaum zeigt, wie nah gesellschaftliches Engagement sein kann. Keine große Bühne, kein Pathos. Stattdessen Nähe, Verlässlichkeit und die Gewissheit, dass Solidarität nicht laut auftreten muss, um wirksam zu sein. Auch im 21. Jahr wirkt diese Tradition erstaunlich frisch. Vielleicht, weil sie sich nicht verändert, sondern genau das bewahrt, was zählt.
Foto – Der Nikolaus und Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser bei der Geschenkübergabe vor dem Weihnachtsbaum in der Kundenhalle des Wiesbadener Naspa-Stammhauses. ©2025 Paul Müller
Foto – Ein gefüllte Einkaufswagen auf dem Betriebshof ©2024 ESWE Versorgung
Weitere Informationen aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier.
Mehr von der Naspa Wiesbaden.



Ministerpräsident Rhein reist zur Münchner Sicherheitskonferenz
Zukunftswerk: Hochschule begleitet Wiesbadens Innovationslabor
Iran-Bezüge im Bürgerhaus: SPD fordert Konsequenzen
Preis der Literaturhäuser 2026 geht an Lena Gorelik
Straßenkarneval in Wiesbaden: Zwischen Regenschirm und Glühwein
Moratorium gescheitert: Planungen gehen weiter 
