Wer auf dem Gräselberg etwas bewegen will, kann dafür Geld erhalten. 5.000 Euro aus der Städtebauförderung warten noch.
Eine Ausstellung organisieren, ein Stadtteilfest auf die Beine stellen oder mit einem Projekt mehr Grün ins Quartier bringen: Wer auf dem Gräselberg eine Idee hat, muss sie nicht allein finanzieren. Für 2026 stehen noch 5.000 Euro bereit, mit denen kleinere Vorhaben aus dem Stadtteil unterstützt werden können. Über die Vergabe entscheidet das Gräselberg-Comité.
Vom Stadtteilfest bis zum Klimaprojekt
Der Fördertopf ist bewusst breit angelegt. Unterstützt werden kulturelle und sportliche Veranstaltungen ebenso wie Workshops, Theaterprojekte, Kreativangebote, Ausstellungen oder Freizeitaktionen. Auch Ideen, die die Biodiversität fördern, das Quartier an heißen Tagen klimatisch aufwerten oder demokratisches Engagement stärken, kommen infrage.
Entscheidend ist, dass die Projekte dem Gräselberg zugutekommen und das Zusammenleben oder die Entwicklung des Stadtteils stärken. Damit können auch kleinere Initiativen eine Chance bekommen, die ohne finanzielle Hilfe möglicherweise nicht umgesetzt würden.
Restmittel aus dem Städtebauförderprogramm
Die noch verfügbaren 5.000 Euro stammen aus Restmitteln des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Gräselberg“, und sollen dort ankommen, wofür sie gedacht sind und wo Ideen für das Quartier entstehen. Die Vorschläge müssen nicht aus Vereinen oder etablierten Initiativen kommen. Auch Gräselberger können sich mit ihren Projektideen an das Comité wenden und einen Antrag auf Förderung stellen. Wer eine Idee hat, sollte deshalb nicht warten.
So kommen Ideen zum Gräselberg-Comité
Die Stadt stellt die Richtlinien und weitere Informationen zum Verfügungsfonds auf ihrer Internetseite im Bereich Städtebauförderung bereit. Fragen zum Antrag beantwortet Philipp Hanusch von der Stadtteilarbeit im Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Gräselberg. Er ist telefonisch unter 0611 312456 sowie per E-Mail unter philipp.hanusch@wiesbaden.de erreichbar.
Symbolfoto ©2026 Das Gräselberg-Comité bei seiner Sitzung im Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Gräselberg. Obere Reihe von links: Marike Ewert und Hannah-Teresa Fessner; untere Reihe von links: Gerhard Boese, Naime Direnc und Philipp Hanusch vom Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Gräselberg. ©2026 LH Wiesbaden
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Mehr zum Bund-Länder-Programms Sozialer Zusammenhalt in der Siedlung Biebrich-Gräselberg.
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