Verwüstete Grabstätten auf dem Wiesbadener Südfriedhof: Metalldiebe beschädigten mehr als 100 Gräber und entwendeten Verzierungen.
Was für manche lediglich Altmetall ist, bedeutet für Hinterbliebene Erinnerung, Trauer und Verbundenheit. Auf dem Wiesbadener Südfriedhof haben Unbekannte in den vergangenen Tagen zahlreiche Grabstätten verwüstet.
Metallteile gezielt gestohlen
Nach Angaben des Grünflächenamts konzentrierten sich die Taten auf den oberen östlichen Bereich des Friedhofs am Siegfriedring. Betroffen sind unter anderem die Grabfelder E30, E32, U20, U19, U18, U13, U22 und U21. Die Täter hatten es offenbar gezielt auf Buntmetalle abgesehen. Neben Metallbuchstaben verschwanden Verzierungen und weitere metallene Gegenstände. Dabei rissen die Unbekannten Blumen heraus, zerstörten Grabschmuck und beschädigten teilweise sogar Grabsteine.
Die Stadt geht davon aus, dass es sich möglicherweise um einen bandenmäßig organisierten Diebstahl von Buntmetallen handelt.
Polizei eingeschaltet
Das Grünflächenamt hat die Polizei bereits informiert und bittet Angehörige, die Grabstätten ihrer Familien zu kontrollieren. Wer Schäden oder fehlende Gegenstände feststellt, sollte Anzeige gegen Unbekannt erstatten.
Gleichzeitig appelliert die Stadt an Besucher aller Wiesbadener Friedhöfe, aufmerksam zu sein. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, soll umgehend Polizei oder Ordnungsamt verständigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamts seien nach eigenen Angaben inzwischen besonders sensibilisiert und kontrollierten die Friedhöfe mit erhöhter Aufmerksamkeit.
Symbolfoto – Verwüstete Grabstätten ©2026 KI-generiert
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Die Internetseite zum Südfriedhof finden Sie unter www.friedhoefe-wiesbaden.de.




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