Im Mai 2018 hatten Oberbürgermeister Sven Gerich, Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler und Feuerwehrchef Harald Müller die Pläne für den Neubau der Feuer- und Rettungswache III vorgestellt. Jetzt wird gebaut.

Die Feuerwache III, die Freiwillige Feuerwehr Igstadt und die Rettungswache Ost bekommen unter der Projektleitung des Hochbauamtes ihren Neubau. Das sei ein Grund zur Freude, da mit der neuen Feuer- und Rettungswache III die gesetzliche Hilfsfrist für die östlichen Stadtteile sicher gestellt werde und sich die Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte deutlich verbessere, so Oberbürgermeister Gerich und Baudezernent Kessler anlässlich des ersten Spatenstiches für das Gebäude am vergangenem Dienstag.

„Das gilt es so zu nutzen, damit die Stadtteilstrukturen bewahrt und die Infrastruktur gesichert werden kann.“ – Hans-Martin Kessler.

Der Neubau war notwendig geworden, da die Feuerwache III in Bierstadt in einem nicht mehr zeitgemäßen und baulich veralteten Gebäude untergebracht ist. Zudem ist eine Verlagerung der Feuerwache in den Osten der Stadt unabdingbar, da Wiesbaden in diesem Bereich das größte Entwicklungspotential hat.
Durch die Anordnung der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Igstadt in einem Gebäude kann die wichtige Infrastruktur von beiden Einheiten genutzt werden. Außerdem wird auch die Freiwillige Feuerwehr endlich bessere Bedingungen für die Ausübung ihres wichtigen Ehrenamtes erhalten.

Das Hochbauamt als Projektleiterin hat mit der Berufsfeuerwehr und den weiteren Nutzern, den Architekten und Ingenieuren in den letzten beiden Jahren eine Planung erstellt, die alle Belange dieser drei so wichtigen Einrichtungen hervorragend umsetzt.“ – Oberbürgermeister Sven Gerich.

Die Rettungswache Ost, die durch das Deutsche Rote Kreuz betrieben wird, befindet sich seit 2007 in einem provisorischen Containergebäude in Igstadt. Die Rettungswagen stehen im Freien, die Aufenthaltsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht optimal. Die Fertigstellung der Feuerwache III und der Umzug sind für den Jahreswechsel 2020/2021 geplant. Die Gesamtkosten inklusive der Inneneinrichtung sind mit rund 22,4 Millionen Euro veranschlagt.

Hintergrund

Die Feuerwehr kam mit der Projektinitiative im Jahr 2014 auf das Hochbauamt zu. Schnell war klar, dass durch einen Architektenwettbewerb das optimale Planungsergebnis erzielt werden kann. Der Wettbewerb wurde daraufhin ausgelobt und im Juni 2016 abgeschlossen. Den 1. Preis erlangten die Bayer & Strobel Architekten aus Kaiserslautern mit einer sehr funktionalen und städtebaulich gut eingebundenen Entwurfslösung. (Symbolbild: Erhard Renz / Flickr)

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