Nach den zwei erfolgreichen Partien gegen München und Köln, wollen die Dickhäuter gegen die Roller Bulls nachlegen. Schließlich geht es um wichtige Punkte für die Play-offs.

Rhinos-Trainer Sven Eckhardt brachte den 50:49-Hinrunden-Erfolg der Kurstädter bei den Ostbelgiern nach dem Match auf den Punkt: Das Spiel war für alle Beteiligten sicherlich eine Achterbahn der Gefühle und hatte so ziemlich alles an Dramatik zu bieten, was man sich so vorstellen kann.

Rhine River Rinos, kurz gefasst

Erste Rollstuhl-Bundesliga – Rhine River Rhinos – St. Vith
Wann: 23. Februar 2019, 17:00 Uhr
Wo: Rhinos Dome (Sporthalle Klarenthal), Geschwister-Scholl-Straße 10, 65197 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: 6,00 Euro

Trotz 38:49-Rückstand und einem disqualifizierten Mark Beissert kurz vor Ende der Partie, gaben sich die Rhinozerosse nicht auf. Mit einer Pressverteidigung zogen die Hessen den Bulls, in einer physischen und harten Partie, den Zahn. Um auch das zweite Aufeinandertreffen gegen den Tabellenvorletzten erfolgreich zu bestreiten, setzt der Wiesbadener Trainer Eckhardt auf Kontinuität und die Bestätigung der bis dato gezeigten Leistung.

„Im letzten Heimspiel der Hauptrunde wollen wir unseren Sieg aus dem Hinspiel bestätigen.  Wenn wir in erster Linie Lorenzo Botterberg kontrollieren und die Mannschaft das abruft, was sie in den letzten Wochen gezeigt hat, können wir den dritten Heimsieg in Folge schaffen.“ –  Sven Eckhardt, Rhinos-Trainer

Leistungsträger und gefährlichster Akteur der Equipe aus Ostbelgien ist der vom Headcoach angesprochene Center Lorenzo Botterberg (4,5 Klassifizierungspunkte), der regelmäßig zweistellig punktet. Ihm zur Seite steht Nazif Comor (4,0). Auf beide Highpointer wird die Verteidigungsarbeit der Dickhäuter besonderen Wert legen, wenn es darum geht, als Sieger vom heimischen Parkett zu rollen. Für weitere Gefahr in Reihen der Roller Bulls sorgen der Ex-Thüringer Bart Nulens (1,0), der marokkanische Nationalspieler Mounir Moujoud (1,0) sowie Jamaa Saadi (4,5).

St. Vith blickt zurück

Drei Erfolge konnte das Kollektiv aus St. Vith bis dato verbuchen. Am 4. Spieltag gewannen die Gäste mit 63:49 bei den RBC Köln 99ers. Ein Kunststück, dass der Tabellenvorletzte am 13. Spieltag wiederholte. Mit 46:41 bezwang die Truppe von Trainer Stefan Veithen die Domstädter. Gutgeschrieben auf der Habenseite wurde den Bulls ferner der 72:57-Sieg über die RBB München Iguanas am 11. Spieltag.

Stärke demonstrieren

Wie im Hinspiel und den letzten beiden Heimpartien demonstriert, müssen die Rhinos als Kollektiv agieren, das füreinander einsteht und sich gegenseitig anfeuert. Werden die genannten Zutaten noch mit einem kämpferischen, aber durchdachten Auftreten gepaart, steht einem weiteren erfolgreichen Auftritt vor eigenem Publikum nur wenig im Wege.

 

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!