Die Aktien von RWE und E.ON haben an den Börsen mächtig zugelegt. Die Anleger begrüßen den Megadeal der beiden Energieriesen. Die Pläne kommen gut an.

Die Aktien von RWE, E.ON und Innogy legten zwischen 5,3 und 12,0 Prozent zu. Der Energiemarkt bebt. Durch den Megadeal der konkurrierenden Energieversorgungskonzerne RWE und E.ON wird der  deutsche Energiemarkt neu geordnet. Mit dazu gehört die geplante Zerschlagung der RWE -Ökostromtochter Innogy.

 „Für ESWE-Kunden wird das keinerlei Auswirkungen haben. Das überraschende Geschäft zeigt, dass Unternehmensphilosophie und -politik bei ESWE passen und den Bürgern Stabilität gewährleisten.“ – Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG

Was ist passiert? In einem streng geheimen Tauschgeschäft hat RWE u. a. seine Anteile der eigenen Grünstrom- und Netz-Tochter „Innogy“ erst einmal an den Konkurrenten E.ON übergeben. Im Gegenzug bekommt RWE von E.ON Anteile an Kernkraftwerken und übernimmt die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien. Das heißt: E.ON konzentriert sich demnächst auf die Sparten Vertrieb und Netze, während RWE als größter deutscher Stromerzeuger den Markt beherrscht.

„Dieser Deal bedeutet eine mächtige Verschiebung im Markt. Noch vor 15 Jahren waren die meisten Experten sicher, dass den großen Verbundunternehmen die Zukunft im Energiesektor gehören wird. Jetzt erleben wir eine enorme Konzentration auf einzelne Geschäftsfelder.“ – Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG

Für Schodlok steht fest, dass es keine Verbundunternehmen sein werden, die den weiteren Weg der Energiebranche gestalten. Das Geschäft sei ein kleinteiliges. Hier würden Unternehmen punkten, die Ihre Kunden kennen und direkt ansprechen können – so wie es bei ESWE Versorgung der Fall ist, so Schodlok heute in Wiesbaden nach Bekanntwerden des Megadeals.

„ESWE-Kunden können sich darauf verlassen, dass wir sie wie gewohnt preiswert und zuverlässig mit Energie beliefern werden. Als Partner vor Ort helfen wir jederzeit gerne mit Rat und Tat weiter und gehen aktiv das Thema Klimaschutz in unserer Stadt an.“ – Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG

Den aktuellen Umbruch des Energiemarktes sieht der ESWE-Vorstandsvorsitzende gelassen: Die ESWE Versorgungs AG ist mit 50 Prozent an den Kraftwerken Mainz-Wiesbaden beteiligt. Mögliche Wettbewerbsverzerrungen auf der Stromerzeugungsseite, wie sie Analysten jetzt befürchten, beunruhigen Schodlok nicht. „Wir stehen seit jeher für ein sehr gutes und transparentes Preis-/Leistungsverhältnis. Was die Netze angeht, so wird die E.ON ihr Geld in den vorgelagerten Netzen verdienen. Das Wiesbadener Stromnetz gehört der Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH, einer hundertprozentigen ESWE-Tochter.“ ∆

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