Georgien ist ein Land im Kaukasus, welches sich am stärksten an Europa orientiert. Zwischen Asien und Europa gelegen hat es literarisch einiges zu bieten.

Einiges, dazu zählt auch Der Held im Pardelfell. Die Geschichte ist um das Jahr 1200 zum ersten Mal verfasst worden. Sie ist über mehrere hundert Jahre mündlich überliefert und gilt  als Nationalepos. Keine Frage, dass die Geschichte vom 10. bis 14. Oktober im Rahmen der Buchmesser 2018 eine bedeutende Rolle einnehmen wird. Der Autor Tilman Spreckelsen und die Illustratorin Kat Menschik stellen Sie vorab im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden vor.

Literaturhaus Villa Clementine, kurz gefasst

Lesung – Tilman Spreckelsen und Kat Menschik stellen vor 
Wann: fällt aus!
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßig 6,00 Euro im Vorverkauf, an der Anebdkasse 13,0 bzw. 9Euro

Weitere Informationen

Spreckelsen und Menschik haben aus dem georgischen Nationalepos ein modern erzähltes und fabelhaft illustriertes Buch gemacht! Märchenhaft und faszinierend fremdländisch klingen sie, die Namen der Helden in diesem Buch: Tinatin und Awtandil, Nestan-Daredschan und Tariel. Zwei Liebespaare, deren Schicksale sich auf unvorhergesehene Weise kreuzen und bedingen. Die beiden Frauen verlieben sich ebenso heftig in die Helden wie diese in sie, jedoch stellen beide Bedingungen, und so müssen Awtandil und Tariel erst harte Prüfungen bestehen und Siege erringen, bevor sie ihre Geliebten wirklich erobert haben.

Es war einmal…

Die Erzählung stammt im Ursprung von dem Dichter Schota Rustaweli, der die Verse um das Jahr 1200 zum ersten Mal, als Georgien unter der Herrschaft von Königin Tamar zur Großmacht wurde, nieder geschrieben hat. Die bis heute nach wie vor herrschende Bedeutung von Der Held im Paradefell wird durch die Tatsache, dass die Mongolen der Blütezeit ein jähes Ende bereiteten deutlich erhöht. Umso wichtiger ist das Epos aus besseren Zeiten – bis heute.

… im Paradefell

Kat Menschik schwelgt in der mittelalterlichen, aber auch orientalischen Atmosphäre und erweckt in ihren Bildern die alten Recken zu neuem Leben. Und Tilman Spreckelsen zieht uns mitten hinein in das Drama um Awtandil und seinen Freund Tariel, den unglücklich Liebenden im Pardelfell.

Über Tilman Spreckelsen

… ist Literaturredakteur der FAZ. Er veröffentlichte bereits mehrere Sagen-Nacherzählungen sowie die Kinder- und Jugendbuchreihe „Die Bücher mit dem blauen Band“. Für seine Nordsee-Krimis macht er den Dichter und Anwalt Theodor Storm zum Ermittler. 2017 war er erster Grimm-Bürgerdozent der Frankfurter Goethe-Universität und der Stadt Hanau.

Über Kat Menschik

… gibt als Illustratorin dem Feuilleton der FAZ die optische Prägung. Seit 2016 gestaltet sie ihre eigene Buchreihe, in der sie bisher ausgesuchte Werke von Shakespeare, Kafka, E.T.A. Hoffmann, aber auch von Volker Kutscher kongenial bebildert hat. So war sie bereits 2018 beim „Wiesbadener KrimiMärz“ zu Gast, um den Kutscher-Band „Moabit“ vorzustellen.

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