Bunte Bilder waren ihre Zeichen. In Gedenken an Christa Moering vergibt die Landeshauptstadt Wiesbaden alle zwei Jahre das „Christa-Moering-Stipendium“.

Der Stipendiat und Preisträger muss nicht zwingend in Wiesbaden wohnen. Bedingung für die Bewerbung ist, dass der Künstler seinen Wohnsitz, seinen Arbeitssitz in der Stadt hat – oder aber hier geboren wurde. Das heißt, auch die, die ihrem künstlerischen Schaffen in München, Berlin oder Hamburg nachgehen, in Wiesbaden geboren sind, dürfen sich wieder bewerben.

Thema: „Faszination Linie“

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Es können Arbeiten aus allen Bereichen der Bildenden Kunst eingereicht werden. Nach dem Thema „Faszination Raum“ im Jahr 2016 heißt das aktuelle Thema „Faszination Linie“. Maler, Fotografen, Designer … müssen schien ihren Arbeiten mit dem Themenkomplex der Linien auseinandersetzen. Mit dem Stipendium ist die Realisierung eines Projektes im darauffolgenden Jahr im Kunsthaus Wiesbaden verbunden.

Stipendiaten des Christa-Moering-Stipendiums

2016, Dirk Bummel, Fotografie „Villa Tugendhaft, VT 17″
2014, Alexandra Deutsch, Plastische Objekte
2012, Stella Tinbergen, Exposé zum Film  „Hanna Bekker vom Rath – Botschafterin der Kunst“
2011, Franziska Werner, außergewöhnliches schauspielerisches Talent
2010, Desirée Lehmann-Carpzov Alvarez, Tänzerin
2009, Nicole Uhland, Fotografie

Bewerbungsmodalitäten

Die Bewerbung in Papierform soll eine aktuelle Vita mit künstlerischem Werdegang, bis zu zwei Katalogen sowie fünf bis zehn Fotos und/oder eine DVD enthalten. Die Vergabe des Stipendiums erfolgt durch eine sachkundige Jury.Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 2. Februar 2018 (es gilt der Poststempel). Die Unterlagen sind zu achten an:
Kulturamt Wiesbaden, Referat Bildende Kunst, Schulberg 10/Kunsthaus, 65183 Wiesbaden.

Über Christa Moering

Christa Moering wurde 1916 in Beesenstedt in der preußischen Provinz Sachsen geboren und wuchs mit zahlreichen Geschwistern in einem evangelischen Pfarrhaus auf. Als 20-Jährige besuchte sie die Kunstgewerbeschule in Stettin, wo der Maler Vincent Weber zu ihren Lehrern zählte. Ihr Kunststudium führte sie auch nach Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main. Durch ihre Ehe mit dem Maler Alo Altripp kam sie 1942 nach Wiesbaden, wo sie im Alter von 96 Jahren im Juni 2013 in einem Altenheim gestorben ist.

Einen umfangreichen Werkkatalog (1929- 2012) und Edition Tagebuch (1944-1956) von  Sigrun Kotb, Petra von Breitenbach, Reinhard Zimmermann sind im Reichert Verlag erschienen,

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