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Aufnahme des blauen Blaulichts auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Im unscharfen Hintergrund ist ein Fachwerkhaus zu erkennen. Das Bild steht symbolisch für einen Polizeieinsatz oder eine Blaulichtmeldung in Wiesbaden

Betrug, Angriff und Diebstahl in Wiesbaden

Falsche Polizeibeamte bringen eine Wiesbadenerin um eine größere Bargeldsumme. Am Kochbrunnenplatz wird ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz verletzt. In Dotzheim beschäftigt ein 76-Jähriger die Polizei, in Klarenthal schlagen Baustellendiebe zu: die aktuellen Blaulicht-Meldungen aus Wiesbaden.

Avatar-Foto Paula Revier 1 Woche vor 0

Betrug, verletzter Feuerwehrmann, Polizeieinsatz und Baustellendiebe: Das sind die aktuellen Blaulicht-Meldungen aus Wiesbaden.

(ots) Wiesbaden 01.09.2026

1. Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld,
Wiesbaden, Nordenstadt, Sonntag, 16.08.2026, bis Montag, 31.08.2026, 12:30 Uhr

In den vergangenen Tagen erbeuteten falsche Polizeibeamte in Nordenstadt Bargeld. Mit der mittlerweile gängigen Masche, dass es in direkter Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei und man nun die Vermögenswerte sichern wolle, kontaktierten die sich als Kriminalpolizei ausgebenden Betrüger über mehrere Tage eine Wiesbadenerin. Die Anrufer waren derart überzeugend, dass die Frau schließlich am Montag eine größere Summe Bargeld an einen Abholer übergab. Er soll schwarz gekleidet gewesen sein. Der Betrug fiel erst im Nachhinein auf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wichtige Hinweise der Polizei: So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit der Polizei sprechen: Werden Sie von einer angeblichen Polizeibeamtin oder einem angeblichen Polizeibeamten angerufen und werden dabei persönliche Daten, Informationen zu Ihren Vermögenswerten oder andere sensible Angaben abgefragt oder Handlungen von Ihnen verlangt, sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass es sich tatsächlich um die Polizei handelt. Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie anschließend selbst den Notruf 110 oder die Rufnummer Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle. Verwenden Sie dabei ausschließlich eine Telefonnummer, die Sie selbst recherchiert haben. Erst wenn auf diesem Weg zweifelsfrei feststeht, dass Sie mit der Polizei sprechen, können weitere Absprachen – etwa vereinbarte Codewörter – als zusätzliches Erkennungsmerkmal sinnvoll sein. Und ganz wichtig: Sie legen selbst auf! Beenden Sie das Gespräch immer selbst, indem Sie aktiv auflegen. Vertrauen Sie nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat oder dass die stille Leitung bedeutet, die Verbindung sei bereits getrennt. Legen Sie selbst auf und wählen Sie anschließend – wenn Sie den Anruf überprüfen möchten – die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle. Hintergrund: Die Betrüger erwecken den Eindruck, das Gespräch sei bereits beendet, obwohl die Verbindung tatsächlich noch besteht. Wer in dieser Situation die 110 wählt, ohne zuvor selbst aufgelegt zu haben, kann weiterhin mit den Betrügern verbunden sein. Diese geben sich dann als polizeilicher Notruf aus und setzen ihre Täuschung fort. Beenden Sie deshalb jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie de Polizei oder eine andere Stelle anrufen. Wer Hinweise zu dem Abholer, der am Montag gegen 12:30 Uhr in der Hunsrückstraße zugange war, geben kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich mit der Wiesbadener Polizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.

2. Feuerwehrmann angegangen,
Wiesbaden, Mitte, Kochbrunnenplatz Montag, 31.08.2026, 20:40 Uhr

Am Montagabend ist ein 64-Jähriger in Wiesbaden einen Feuerwehrmann während eines Einsatzes angegangen. Die Feuerwehr war am Abend aufgrund eines Küchenbrandes in einem Restaurant in der Kochbrunnenstraße eingesetzt. Ein Mitarbeiter des Restaurants wurde hierbei verletzt. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn anschließend in ein Wiesbadener Krankenhaus. Während der Löscharbeiten wollte ein Passant gegen 20:40 Uhr einen abgesperrten Bereich passieren. Nachdem ein Feuerwehrmann dies mehrfach untersagt hatte, rempelte der Mann ihn bewusst um, sodass der Feuerwehrmann stürzte. Hierdurch verletzte dieser sich und musste zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 64-Jährige muss sich nun in einem entsprechenden Verfahren verantworten.

3. Polizeieinsatz in Dotzheim,
Wiesbaden, Dotzheim, Carl-Bender-Straße, Dienstag, 01.09.2026, 07:10 Uhr

Am Dienstagmittag hat ein 76-Jähriger einen Polizeieinsatz in Dotzheim ausgelöst. Die Polizei wurde gegen 07:10 Uhr über einen sich in einem offensichtlich psychischen Ausnahmezustand befindlichen Mann informiert, welcher sich allein in seiner Wohnung aufhielt. Um eine mögliche Gefahr für den Mann abzuwenden, fuhren mehrere Streifen vor Ort. Die Einsatzkräfte trafen den 76-Jährigen verletzt in der Wohnung an, er wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Im Anschluss soll er in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt werden.

4. Baustellendiebe unterwegs,
Wiesbaden, Klarenthal, Geschwister-Scholl-Straße, Freitag, 28.08.2026, 16:00 Uhr bis Montag, 31.08.2026, 07:00 Uhr

In Klarenthal waren in den vergangenen Tagen Baustellendiebe zugange. Die Täter näherten sich zwischen Freitag, 16:00 Uhr, und Montag, 07:00 Uhr, einem Baustellengelände in der Geschwister-Scholl-Straße. Sie entwendeten mehrere Gewichtsplatten für einen Aufzug, bevor sie unerkannt flüchteten. Zum Abtransport der Beute dürfte ein entsprechendes Fahrzeug genutzt worden sein. Hinweise zum Diebstahl nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1042 / 1041 / 1043
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

Die Meldung ist 1:1 vom Polizeipräsidium Westhessen übernommen. Original-Meldung.

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