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Symbolische Darstellung einer archäologischen Grabung in offener Landschaft. Während auf der einen Seite Bodenfunde freigelegt werden, stehen auf der anderen Seite Vogel, Eidechse und blühende Vegetation für Arten- und Lebensraumschutz.

Archäologen suchen im Ostfeld nach Spuren der Vergangenheit

Bevor im Ostfeld der neue BKA-Campus entsteht, kommt die Archäologie zum Zug. Im September beginnen Grabungen auf dem Baufeld nördlich der A66. Bis 2029 suchen Fachleute nach Spuren der Vergangenheit. Parallel laufen Maßnahmen zum Schutz von Feldlerchen und Reptilien.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 4 Wochen vor 0

Im Ostfeld beginnt die nächste Etappe auf dem Weg zum BKA-Campus: Archäologen untersuchen das Baufeld nördlich der A66.

Bevor auf dem Ostfeld der neue Campus des Bundeskriminalamts Gestalt annimmt, geht der Blick erst einmal zurück in die Vergangenheit. Im September beginnen im südlichen Teil des vorgesehenen BKA-Baufelds archäologische Grabungen. Untersucht wird das Gelände nördlich der A66 und westlich von Erbenheim. Die Arbeiten könnten bis 2029 dauern.

Schicht für Schicht durch die Vergangenheit

Die Hessenarchäologie des Landesamts für Denkmalpflege Hessen übernimmt die Untersuchungen. Fachleute legen mögliche Funde frei, dokumentieren und sichern sie. Anschließend sollen die Fundstücke wissenschaftlich ausgewertet werden. Damit sollen archäologische Spuren erhalten bleiben, bevor das Gelände weiter für den BKA-Campus vorbereitet wird.

Gegraben wird nicht überall gleichzeitig. Die Archäologen arbeiten sich abschnittsweise über jene Flächen vor, die zuvor bereits auf Kampfmittel untersucht und freigeräumt wurden. Eine zentrale Baustelleneinrichtung entsteht direkt auf dem Gelände. Die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden koordiniert die Arbeiten als Entwicklungsträger der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld.

Feldlerchen und Reptilien im Blick

Parallel zu den archäologischen Grabungen laufen Artenschutzmaßnahmen. Im Fokus stehen insbesondere Feldlerchen und verschiedene Reptilienarten. Ökologische und bodenkundliche Fachleute begleiten deshalb die Arbeiten.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sieht in den Grabungen zwei Aufgaben miteinander verbunden: Zeugnisse der Vergangenheit könnten „fachgerecht dokumentiert und gesichert“ werden. Zugleich schaffe die Untersuchung „wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des neuen BKA-Campus“. Damit wird auf dem Ostfeld zunächst sichtbar, was dort möglicherweise seit Jahrhunderten verborgen liegt – bevor eines der größten Bauvorhaben auf dem Gelände weiter voranschreitet.Weitere Nachrichten aus dem geplanten Stadtteil Ostfeld lesen Sie hier.

Archäologie trifft Artenschutz: Bei Grabungen und Bauprojekten können Bodendenkmäler ebenso eine Rolle spielen wie geschützte Tiere und ihre Lebensräume.

Foto – Archäologie trifft Artenschutz ©2026 KI-generiert

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Informationen zum Ostfeld: Ein neuer Standort für das BKA.

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