Weit über 50 Prozent aller ESWE Mitarbeiter sollen gewerkschaftlich organisiert sein. Chapeau: Das spricht für einen wirkungsvollen Totalausfall.

In der laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst beim Bund und bei den Kommunen wird auch für den kommunalen Nahverkehr in Hessen mitverhandelt. Um auf auf die Interessen der Mitarbeiter aufmerksam zu machen, hat die zuständige Tarifkommission für Mittwoch, den 28. März, die Beschäftigten des kommunalen Nahverkehrs in Frankfurt und  Wiesbaden zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt sind Straßen- und U-Bahnen betroffen, in Wiesbaden die städtischen Busse.

ESWE Busse bleiben stehen

Betroffen sind alle Linien von ESWE-Verkehr und auch die Linien 6, 9 und 33, die von ESWE Verkehr gemeinschaftlich mit MVG Mainz betrieben werden. Laut Auskunft von Holger Elze, Sprecher bei ESWE Verkehr, werden die aus Mainz kommenden Busse an entsprechenden Wendepunkten kehrt machen und nicht nach Wiesbaden hinein fahren.

Nicht betroffen ist dagegen der Regionalbusverkehr in den Rheingau und Taunus.

Forderungen von Verdi

Verdi fordert für die 2,3 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Vorschrift, Auszubildende nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen, will Verdi wieder in Kraft setzen. ∆

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