„Und dann war ich einfach nur glücklich, traurig und wieder getröstet mit diesen beiden so wunderbaren Frauen, ihren Familien, Freunden, Ex-Männern, Dämonen… Ich bin also wirklich restlos begeistert.“ beschreibt Juliane Barth das Buch.

Im Gespräch mit Shirin Sojitrawalla, Redakteurin beim Deutschlandfunk und der taz, steht die Frankfurter Autorin Zsuzsa Bánk Rede und Antwort über die Hintergründe des Briefromans, der den Leser an einer innigen Frauenfreundschaft teilhaben lässt.

Literaturhaus Villa Clementine, kurzgefasst

Lesung: „Schlafen werden wir später“
Wann: Mittwoch, 19. März, 19:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßig 7,00 Euro im Vorverkauf, an der Abendkasse 12,00 bzw. 11,00 Euro

Márta und Johanna sind seit ihrer Kindheit enge Freundinnen und in einem nahezu täglichen Austausch miteinander. Ihre Nachrichten zeichnet eine poetische Sprache und eine genaue Beobachtungsgabe aus. Sie berichten einander darin von ihrem Alltag, von ihren Ängsten und Sorgen und von den glücklichen Momenten. Ihre Lebensentwürfe sind sehr unterschiedlich und es gibt Tage, an denen sie einander um das Leben der anderen beneiden.

Drei Frauen, drei Lebenspläne

Márta ist Schriftstellerin und lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Johanna hingegen ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit dem Krebs, den sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist. Über allem steht die große Frage, wie sich ihr Leben jetzt, mit Anfang 40, noch verändern kann. Ein Leben, das beide voller Hunger leben wollen und das doch so oft an ihnen reißt und zerrt, dass sie nur erschöpft darauf blicken können.

Pressestimmen / Stimmen aus dem Buchhandel

“’Schlafen werden wir später‘ fängt so poetisch und lebensklug an wie ‚Die hellen Tage‘ aufgehört hat“
Barbara Meixner, BuchMarkt, 01.02.2017

„So schön, so traurig, , dass wir froh sind, keine Antworten schreiben zu müssen, sondern nur mitlesen dürfen.“
Angela Wittmann, Brigitte, 15.02.2017

„Was für ein großartiges, wunderbares Buch! Das ist schon jetzt eines meiner Lieblingsbücher 2017. (…) Und dann war ich einfach nur glücklich, traurig und wieder getröstet mit diesen beiden so wunderbaren Frauen, ihren Familien, Freunden, Ex-Männern, Dämonen… Ich bin also wirklich restlos begeistert, habe schon fünf Freundinnen im Kopf, denen ich das Buch auf alle Fälle schenken werde, und freue mich heute schon darauf, es zu verkaufen.“
Juliane Barth, Dussmann das KulturKaufhaus, Berlin

Zur Person Zsuzsa Bánk

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman „Der Schwimmer“ wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für die Erzählung „Unter Hunden“ aus ihrem Erzählungsband „Heißester Sommer“ erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Von ihr erschien außerdem der Roman „Die hellen Tage“.

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