Seit 30 Jahren gehört das Seniorenangebot der Abteilung Altenarbeit zur Gibber Kerb. Das zeigte sich wieder beim traditionellen Frühschoppen.
Die Gibber Kerb ist seit Generationen ein Treffpunkt für den Stadtteil – und seit mittlerweile 30 Jahren auch ein fester Anlaufpunkt für ältere Wiesbadener. Dieses Jubiläum nutzte die Stadt Wiesbaden, um die langjährige Kooperation zwischen der Abteilung Altenarbeit des Amtes für Soziale Arbeit und der Gibber Kerbegesellschaft 1909 e.V. zu würdigen. Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher überreichte beim traditionellen Frühschoppen einen Spendenscheck über 500 Euro und dankte den vielen Ehrenamtlichen für ihr Engagement.
Tradition mit sozialem Mehrwert
„Die Gibber Kerb lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher. Dass hier seit 30 Jahren auch ein Angebot für ältere Menschen seinen festen Platz hat, ist ein schönes Beispiel dafür, wie Tradition und soziale Verantwortung zusammenwirken können“, sagte Becher. Das Seniorenangebot ist Teil des Freizeit- und Kulturprogramms „ab 55plus“ der Abteilung Altenarbeit. Es richtet sich an Menschen ab 55 Jahren und möchte Begegnungen schaffen, soziale Kontakte stärken und Einsamkeit im Alter entgegenwirken.
Dabei spielt auch der Kostenfaktor eine Rolle. „Mit unserem Freizeit- und Kulturprogramm schaffen wir Möglichkeiten, gemeinsam unterwegs zu sein, Kultur zu erleben und neue Kontakte zu knüpfen – unabhängig davon, wie groß der Geldbeutel ist“, betonte Dr. Volker Cihlar, Leiter der Abteilung Altenarbeit.
Vom Seniorenfest zum Frühschoppen
Die Zusammenarbeit begann 1996 mit dem damaligen Seniorenfest im Festzelt der Gibber Kerbegesellschaft. Seit 2023 ist das Angebot in den traditionellen Frühschoppen integriert. Auch in diesem Jahr konnten Senioren für einen geringen Kostenbeitrag gemeinsam Ochs am Spieß, ein Getränk sowie Musik und Unterhaltung genießen.
Mit der Spende unterstreicht die Stadt zugleich die Bedeutung des Ehrenamts. Denn ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer wäre die mittlerweile 117. Gibber Kerb kaum denkbar – und das Seniorenangebot längst nicht zu einer festen Tradition geworden.
Foto ©2026 LH Wiesbaden
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