In der Erinnerung kann manches anders erscheinen als im Moment des Erlebens. Pierre Boulez’  reklamiert diese Unabhängigkeit des Erinnerns im Rahmen des 1. Sinfonieonzerts für sich.

Bei 1. Sinfoniekonzert der neuen Spielzeiot präsentiert das Hessische Sinfonieorchester Werke von Pierre Boulez, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Jedes Stück für sich ist eine Besonderheit. Die Klänge verbinden trotzdem.
Pierre Boulez’ »sehr stilles, sehr verhaltenes Stück« Mémoriale (… ex-plosante-fixe… Originel) ist dem verstorbenen Flötisten des Ensemble InterContemporain Lawrence Beauregard gewidmet . Dabei weist es jede Schwere der Erinnerung von sich.

Stilistischer Gegenpol

Mémoriale ist stilistisch ein interessanter Gegenpol zu Beethovens 3. Sinfonie. Die Eroica, zunächst klingendes Denkmal für Napoleon, stellt dessen Heldenhaftigkeit durch die später enttäuscht zurückgenommene Widmung zugleich in Frage.

Ausgezeichnet

Mit Mozarts Klavierkonzert KV 453 kommt Christopher Park als Solist dieses Sinfoniekonzerts in seine Heimat zurück. Er ist in der Taunus-Region aufgewachsen und wurde unter anderem in Frankfurt ausgebildet. Der Preisträger des Leonard Bernstein Awards ist einer der Rising Stars der European Concert Hall Organisation.

Keri-Lynn Wilson dirigiert

Die Kanadierin Keri-Lynn Wilson, die 2017 bravourös in einem Sinfoniekonzert mit dem Hessischen Staatsorchester einsprang, konnte für den Saisonauftakt 2018.2019 erneut als Dirigentin gewonnen werden. Ihre Engagements führen sie international an die großen Opern- und Konzerthäuser, zuletzt u. a. an die English National Opera und Bayerische Staatsoper, ans Pult der Toronto Symphony, Montreal Symphony und der Ungarischen Nationalphilharmonie.

Ausblick, Rückblick auf Veranstaltungen im Kurhaus Wiesbaden.

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